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Schinken, Wein und Sonnenschein

Unsere besten Reise-Tipps für die norditalienische Region Friaul-Julisch Venetien mit ihren vier schönen Provinzen Udine, Triest, Pordenone und Görz.

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Friaul-Julisch Venetien

Triest: Das Zentrum der hügeligen Region

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Versteckt in der nordöstlichen Ecke Italiens, direkt an der Südgrenze Österreichs bzw. an jener zu Slowenien liegt die Region Friaul-Julisch Venetien. Sie beeindruckt mit einer herrlichen Hügellandschaft und fruchtbaren Ebenen und ist bekannt für ihren exzellenten Rohschinken, den Prosciutto, für handgemachte Käsesorten und einige der besten Weine Italiens.

Friaul-Julisch Venetien oder Friuli Venezia Giulia, wie die Italiener sagen, ist unterteilt in vier Provinzen mit mehr als 200 Gemeinden. Die Provinzen Pordenone und Udine sowie ein kleiner Teil der Provinz Görz bilden das Friaul; der Großteil der Provinz Görz und die Provinz Triest ergeben den italienischen Teil von Julisch-Venetien (der geographische Rest gehört zu Kroatien beziehungsweise Slowenien).

Udine & Triest: Zentrum vs. Hauptstadt

Obwohl das Zentrum von Friaul-Julisch Venetien Udine ist, ist seine eigentliche Hauptstadt Triest: Das Herz der Stadt ist die direkt am Meer gelegene Piazza dell’Unitá d’Italia - Platz der Einheit Italiens. Sie wird von Palästen im neoklassizistischen Stil umrahmt. Gleich daneben liegt die Piazza Verdi mit dem Opernhaus, das heute zu den meistbesuchten in Italien gehört. Das älteste Monument Triests ist der Richardsbogen - einst war er ein Bestandteil der römischen Stadtmauer.

wischen Triest und Udine liegt die Provinz Görz. Eine der beliebtesten Urlaubsdestinationen in dieser Provinz ist Grado. Das idyllische Städtchen befindet sich auf einer Insel, und wird wegen seiner malerischen Sandstrände auch als Sonnen- oder Goldinsel bezeichnet. Der Hafen von Grado ist zweifellos der Stadtkern. Hier startet die Fußgängerzone, die reich an Geschäften, Cafés und Bars ist.

Die Provinz Pordenone liegt im Westen des Friaul. Die Besucher erwarten viele Naturattraktionen wie etwa der Naturpark von San Floriano. Einladend: Das Weingut I Magredi , das berühmt für hochwertige Weine wie den Friulano (vormals: Tocai Friulano) und den Cabernet Franc ist.

Friaul-Julisch Venetien
Udine: Bekannt für seine schönen Strände

Udine: Touristen-Mekka und ruhiges Städtchen

Sehenswert: Starte deine Entdeckungstour beim Wahrzeichen der Stadt, dem Castello di Udine. Das Schloss steht auf einem Hügel und verzaubert mit seinem Ausblick auf die Stadt. Auch sehenswert ist die Piazza della Liberta (Platz der Freiheit), wo die Statue von Herkules sowie der berühmte Uhrturm zu besichtigen sind.

Umgebung: In 40 Minuten ist man in Lignano, dem touristisches Ziel der Wiener schlechthin: Shopping-Erlebnis und schöne Strände. Einige Kilometer südlich von Udine befindet sich die Stadt Aquileia: Ihre römische Ausgrabungsstätte und die Basilika wurden zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.

Friaul-Julisch Venetien
Görz: Die hübsche Lagunenstadt

Görz: "Nizza der Adria“ und Lagunenstadt Grad

Sehenswert: Die Habsburger gaben der gepflegten grünen Stadt den Beinamen "Nizza der Adria“. Zu Recht, denn die großzügigen Park- und Grünanlagen wie der riesige Parco Piuma-Isonzo oder der Azaleengarten Parco Viatori erinnern an die französische Hafenstadt. Zu den besonderen Sehenswürdigkeiten zählt das historische Castello di Gorizia, das sich am Fuß der Julischen Alpen befindet.

Umgebung: Rund 40 km entfernt liegt der Ort Grado, der wegen seiner weitläufigen, goldenen Sandstrände auch "Isolo D‘Oro“, also Goldinsel, genannt wird. Das Urlaubsparadies liegt auf einer Insel, die nur durch eine enge Wasserstraße vom Festland getrennt ist.

Friaul-Julisch Venetien
Pordendone: Punktet mit Kunst

Pordenone: Kunstmuseum und Mosaikstadt

Sehenswert: Die erste Etappe beim Besuch ist die Erkundung der Altstadt: Zu bestaunen ist das Rathaus mit dem Uhrturm sowie der Dom mit seinen beeindruckenden Fresken. Zentrum der Stadt ist der Corso Vittorio Emanuele, der von wunderschönen historischen Gebäuden wie dem Palazzo Ricchieri, Sitz des Kunstmuseums, umgeben ist.

Umgebung: Kulturliebhaber dürfen sich auf keinen Fall Pordenones Nachbarort Porcìa entgehen lassen. Attraktion: Am Stadtrand liegt die venetische Villa Correr-Dolfin, die im 17. Jahrhundert mitten in einem Park erbaut wurde.

Triest
Triest: Klein Rom am Meer

Triest: Römisches Flair und Spaß am Sandstrand

Sehenswert: Das Stadtzentrum bildet die direkt am Meer gelegene Piazza dell‘Unità d‘Italia, der Platz der Einheit Italiens. Sie zieht sich bis zum Hügel von San Giusto, an dessen Fuß thront die Altstadt von Triest. Zu sehen: die Ruine eines römischen Theaters, die romanische Kapelle San Silvestro und die barocke Jesuitenkriche Santa Maria Maggiore. Hinter der Altstadt befindet sich das älteste Monument von Triest, der Richardsbogen, der einst zur römischen Stadtmauer gehörte.

Umgebung: Einen Besuch wert ist das Küstenstädtchen Muggia (mit dem Wasserbus Delfino Verde in 30 Minuten von Triest nach Muggia) mit seinen engen Gassen und prächtigen Palästen. Mittelpunkt der Stadt ist die Piazza Marconi.

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Thema: Reise