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Sind Reiswaffeln giftig?

Sie sind perfekt für die leichte Knabberei zwischendurch beim Abhnehmen, für kleine Kinder oder als Alternative bei Glutenunverträglichkeit - leider aber sind Reiswaffeln doch nicht so gesund wie ihr Ruf sondern im Gegenteil oft schwer mit Schadstoffen belastet.

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Kind isst Reiswaffeln
© Thinkstock

Man sollte meinen, in der kalorienarmen Knabberei für zwischendurch steckt ohnehin nicht viel: Reis und ein bisschen Salz. Leider kann jedoch selbst so wenig so Unschönes beinhalten wie krebserregendes Acrylamid, Arsen und das Schwermetall Cadmium wie ein aktueller ÖKO-TEST feststellen musste.

20 Reiswaffeln wurden hierin auf Arsen und weitere giftige Schadstoffe geprüft und erschreckenderweise beinhalten sämtliche Marken Acrylamid und Arsen - meist in erhöhten Mengen. Und damit fielen gleich die Hälfte der Produkte mit "mangelhaft" oder "ungenügend" durch.
Zwar ist Arsen von Natur aus in Reis enthalten, bei Reiswaffeln jedoch noch in weitaus höherer Konzentration als bei den ursprünglichen Körnern. Und Acrylamid entsteht prinzipiell beim Erhitzen von stärkehaltigen Lebensmitteln - also auch bei Chips, Pommes Frites oder Brot -, aber auch hier macht die Dosis das Gift, da die knusprigen Reiswaffeln ja noch dazu besonders gerne in den Händen von Kindern landen.

Der Grund für die hohe Belastung ist also die Herstellung des Produktes an sich, aber leider eben zusätzlich die Schlamperei der Hersteller. Schließlich waren die Werte der Schadstoffe bei einem ähnlichen Test vor drei Jahren noch bedeutend niedriger...

Weitere Informationen auf oekotest.de.