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Studie: Religiöse Menschen sind tendenziell glücklicher

Eine Studie ergab, dass Menschen, die sich in religiösen Vereinigungen engagieren, glücklicher sind, als jene ohne Bekenntnis. Wie kommt das?


Studie: Religiöse Menschen sind tendenziell glücklicher

Die Studie trägt den Namen "Religion’s Relationship to Happiness, Civic Engagement and Health Around the World"

© iStock

Nach einer groß angelegten Studie mit Umfragedaten aus 26 Ländern sind religiöse Menschen tendenziell glücklicher als andere. Gibt der Glaube mehr Orientierung? Fühlen sich Menschen in kirchlichen Verbänden mehr zusammengehörig? Weder noch, denn die Analyse belegt, dass die regelmäßige Beteiligung in einer religiösen Gemeinschaft zu mehr (Lebens-)Glück führt. Menschen, die sich als "aktiv religiös" einstufen, beteiligten sich demnach eher an Freiwilligen- und Gemeinschaftsgruppen.

Und auch das bürgerliche Engagement, beispielsweise die Teilnahme an Wahlen oder ehrenamtlichen Tätigkeiten, hängt mit der Aktivität in religiösen Gemeinschaften zusammen. Und das soll unter anderem glücklich(er) machen. Die Studienautorinnen- und autoren weisen aber darauf hin, dass es keine zwingende Verbindung zu einer religiösen Gemeinschaft bedarf, um mehr persönliches Glück zu erfahren. Die Ergebnisse legen allerdings eine gewisse Verbindung von religiösem Engagement und positiven Einflüssen auf das Leben der Befragten nahe.

Religiös aktive Menschen rauchen und trinken weniger

Laut den Umfragedaten trinken religiöse Menschen weniger Alkohol, rauchen weniger, neigen aber zu Übergewicht. Aus diesem Grund sind sie nicht "gesünder" als konfessionell Ungebundene. In den meisten Ländern gaben die religiösen Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer an, sich weniger zu bewegen.

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