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Was ist... Reverse Washing?

Reverse Washing heißt ein neuer Haarpflege-Trend aus den USA. Dabei wird die Spülung VOR dem Shampoo ins Haar gegeben. Was das bringen soll...

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Was ist... Reverse Washing?

Ändere deine Wasch-Routine!

© Thinkstock/Stockbyte/ George Doyle

Zuerst Haare mit Shampoo waschen. Dann Spülung ins Haar. Kurz einwirken lassen. Gründlich ausspülen. Eine Beauty-Prozedur, die wir genau so seit Jahren praktizieren.

Bis jetzt.

Denn nun schwappt ein neuer Haarpflege-Trend aus Amerika nach Europa: "Reverse Washing" heißt er und bedeutet, dass nicht mehr und nicht weniger als unsere gesamte Wasch-Routine umgedreht wird: Die Spülung kommt VOR dem Shampoo ins Haar.

Reverse Washing: Für feines und fettiges Haar

Der Grundgedanke: Shampoos öffnen die Schuppenschicht des Haares, um es dann gründlich von Schmutz und Fett zu befreien. Die Haarspülung verschließt das Haar wieder. Bei gesundem Haar macht Reverse Washing also keinen sonderlichen Unterschied.

Anders liegt der Fall aber, wenn du feines oder auch fettiges Haar hast. Hier beschwert die abschließende Spülung das Haar meist noch zusätzlich. Frisuren fallen trotz aufwendigem Stylings schnell wieder zusammen oder sehen bereits kurz nach dem Waschen wieder ungepflegt aus.

Nur Shampoonieren ist aber trotzdem oft zu wenig Pflege. Und hier kommt "Reverse Washing" ins Spiel. Indem du den Conditioner vor dem Shampoo aufträgst, erhält dein Haar Feuchtigkeit und Pflege. Und die Struktur wird bei der anschliessenden Pflege nicht so stark aufgeraut.

Was bringt die Methode bei Spliss?

Empfohlen wird "Reverse Washing" auch bei trockenem, splissigem oder stark gelocktem Haar. Der Aufwand ist dabei nur ein wenig größer:

  • Den Conditioner zunächst für 30 bis 60 Minuten ins feuchte oder nasse Haar geben. Wenn du ein Handtuch um deinen Kopf wickelst, können die pflegenden Inhaltsstoffe besser einwirken. So dringt viel Feuchtigkeit in deine Haarstruktur. Mit dem Shampoo wäscht du dann Inhaltsstoffe wie Silikone, Öle oder Antistatika aus, die Feuchtigkeit bleibt aber dennoch größtenteils im Haar.
  • Wenn deine Spitzen besonders angegriffen sind, dann massiere die Pflegespülung vor der Wäsche in die Spitzen. Sie wirkt dann wie ein Schutzshcild gegen die schäumenden Sulfate.
Themen: Haare, Pflege

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Werd ich morgen ausprobieren! Bin gespannt ob ich einen Unterschied merke, und ob das Haar trotzdem leicht zu frisieren geht!