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Clarisse Lafleur: "Mein Reichtum ist mir peinlich!"

Instagram-"Rich Kid" Clarisse Lafleur gibt mehr Geld im Monat aus, als die meisten von uns im Jahr verdienen. Jetzt sagt sie: "Mein Reichtum ist mir peinlich."


Clarisse Lafleur: "Mein Reichtum ist mir peinlich!"

Clarisse: Die Tasche ist von Vuitton, der Rucksack von Chanel

© Instagram/ClarissaLaFleur

„Shut up and be a Barbie“. Nach diesem Motto lebt Clarisse Lafleur, zarte 18 Jahre alt. Auf Instagram zeigt die Blondine, was sie hat. Und das ist eine Menge: einen Maserati. Einen Ständer voller Hermes-Bracelets. Schuhe von Louboutin, Jimmy Choo, Manolo Blahnik. Taschen von Chanel. Gucci. Prada. Fendi. Klamotten von Givenchy und Yves Saint Laurent. Eine Privat-Yacht. Einen Privat-Jet. Einen riesigen Privat-Pool. Eine Villa in Neukaledonien, eine in Südfrankreich.

Clarisse Lafleur ist Mitglied einer elitären Clique: der "Rich Kids of Instagram". In dieser Gruppe posten neureiche Adoleszente, wie sie ihr mit Mommy und Daddys Platin-Kreditkarte finanziertes Leben gestalten. Protzig. Prollig. Und trotzdem wie ein Autounfall: man will es nicht sehen – und kann doch nicht aufhören hinzuglotzen.

Rich Kids of Instagram: Das Beverly Hills 90210 der Neuzeit

Aber war das nicht immer so? Haben wir uns nicht immer an den Leben junger Neureicher erfreut? Wir sagen: Falcon Crest. Beverly Hills 90210. Oder Gossip Girl. Die "Rich Kids of Instagram" sind wie eine Soap der Neuzeit. Nur zelebrieren sie ihren Lifestyle nicht im TV, sondern als Real Life-Soap. Was nicht minder hassens- wie begehrenswert erscheint.

I feel like Kanye would love this range of colors 𣑭

Ein von Clarisse Lafleur (@clarisselafleur) gepostetes Foto am

Aber halt! Soll man ein Leben begehren, dessen Selbstzweck das Verprassen von Daddys Kohle ist? Mon dieu, NO! Findet zumindest Clarisse Lafleur, die ihren rund 55.000 Followern auf Instagram zwar genau dies als erstrebenswert vorführt, aber im Interview mit der australischen Daily Mail sachte Gewissensbisse anmeldet.

"Ich bin mehr als nur eine verwöhnte Göre," flötet die Tochter eines der reichsten Unternehmer Neukaledoniens. Denn zwar verdanke sie ihrem Daddy, der Zeitungen verlegt und Fabriken in Frankreich und Australien sein eigen nennt, ihr aktuelles Leben (..."wenn ich mehr Geld brauche, muss ich ihm das nur sagen..."), aber, so Clarisse: "Ich will auf eigenen Beinen stehen und mein eigenes Geld verdienen... Irgendwann."

Treat yo'self ❤️✨

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Dafür muss die Dame dann ganz schön rackern (Berufswunsch: "Irgendwas mit Mode!"), denn verzichten möchte Clarisse Lafleur auf wenig: "Meine Accessoires, meinen Schmuck, die Schuhe, die Yacht, ein großes Apartment – das muss schon sein, sonst fühle ich mich wahrscheinlich nicht sehr wohl." Ihr sei durchaus bewusst, dass sie im Monat mehr ausgebe, als manche Menschen im Jahr verdienen, gibt sie zu Protokoll. "Mein Reichtum ist mir schon manchmal peinlich, ich will fast nicht sage, was all meine Sachen so kosten." Sagt's und postet schnell das nächste Bild:

Hey Europe, how's winter? Greetings from the Pacific Ocean 𯘘𯴴𯉉

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Dass sie mit ihrem Instagram-Auftritt nicht nur Fans gewinnt, ist der 18-Jährigen durchaus bewusst. Allerdings sei sie natürlich völlig anders als all die anderen "Rich Kids", weil: „Reich zu sein bedeutet nicht, mit Geld um sich zu werfen, sich mit Designer-Klamotten und Schmuck zu behängen. Dann siehst du nicht reich aus, sondern wie ein Weihnachtsbaum. Du musst auch Stil haben und kultiviert sein, sonst lachen die Leute über dich.

„Ich habe viele Mädchen gesehen, die schick und europäisch wirken wollen – aber dann literweise Champagner aus Rotweingläsern trinken, die auch noch mit Früchten gefüllt sind.“

Ein unglaublicher Faux-Pas, der Lafleur nie passieren würde …

Sexiest bracelets ever ! 𯍍✨

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Thema: Instagram