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Typisch im Frühling: Haarausfall

Hormonelle Umstellung, mangelhafte Ernährung, psychische Belastungen oder trockene Heizungsluft – es gibt viele Gründe für Haarausfall, diese sind allerdings wissenschaftlich noch nicht genau erforscht. Fakt ist, dass viele Menschen im Frühling häufig unter verstärktem Haarausfall leiden. Hier 10 Expertentipps von Dr. Paul Sator, Dermatologe im Krankenhaus Hietzing, für gesundes Haar.

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Typisch im Frühling: Haarausfall
© Tatiana Gladskikh/iStock/Thinkstock
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Bei strapaziertem Haar empfiehlt der Experte die Verwendung von milden, rückfettenden Shampoos – zum Beispiel mit Kräuterextrakten.

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Ideal sind auch regenerierende Haarpackungen, -öle sowie -spülungen. Auch Avocado und Olivenöl ergeben eine gute natürliche Haarkur.

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Heißes Wasser entzieht der Kopfhaut und dem Körper zusätzlich Fett. Daher nur mit lauwarmem Wasser duschen.

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Nach dem Kopfwaschen Haare nur sanft mit dem Handtuch auswringen und nicht rubbeln.

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Verzichte in den warmen Frühjahrs- und Sommermonaten lieber auf Fön und Glätteisen.

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Lange Haare täglich und behutsam bürsten, am besten mit antistatischen Bürsten mit Naturborsten oder Kämmen aus Holz und Horn. Keine Bürsten aus Hartgummi!

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Enge Haargummis und Haarspangen sind meist zu straff und führen oft zu Haarbruch. Deshalb am besten nur selten verwenden. Modisch und gut fürs Haar sind locker, geflochtene Zöpfe oder ein Dutt.

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Vermeide Bettwäsche, Kleidung und Teppiche aus Kunstfaser, die die Haare statisch aufladen. Greife – auch der Haut zuliebe – besser zu Baumwolle, Leinen oder anderen Naturfaserstoffen.

9


Vermeide zu trockene Raumluft: Zwei- bis viermal pro Tag ordentlich lüften. Pflanzen sorgen zusätzlich für ein gesundes Raumklima. Die ideale Luftfeuchtigkeit liegt zwischen 30 und 50 Prozent.

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Oft liegt bei Haarausfall auch ein Mangel an Spurenelementen oder Vitaminen vor. Ratsam sind hier B-Vitamine, Ginkgo, Kupfer, Vitamin C und Zink. Da es sehr schwierig ist, diese wichtigen Mineralstoffe sowie Vitamine in der richtigen Dosierung und Qualität mit der Nahrung aufzunehmen, kann man auf entsprechende Produkte zurückgreifen (zum Beispiel Bimaxaan forte).

Thema: Haare