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Rihanna-Doku: Wie intim wird der Film?

Ganze zwei Jahre nachdem Rihanna zu einer Dokumentation über ihr Leben zugesagt hat, soll sich der Film endlich in der Zielgeraden befinden.

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Rihanna-Doku: Wie intim wird der Film?
© 2018 Getty Images

Wer kann sich noch an "Umbrella" erinnern? Der legendäre Partysong von Rihanna, der heute noch in den Clubs läuft und bei dem alle mitsingen können. Schon damals, also 2007, zeigte die junge Sängerin, dass sie es einfach draufhat, Hits zu schreiben. Und im Laufe der Zeit distanzierte sie sich von den Club-Bangern und fing an, ihren ganz eigenen Stil zu formen. Die Spitze dieses Selbstentdeckungstrips ist sicherlich "Anti", ihr 2016er Album mit dem sie wahren Weltruhm erlangte.

Und genau um das Entstehen dieser unangekündigten Platte soll sich der Rihanna-Dokumentarfilm drehen. Dieser wurde 2016 von Peter Berg angekündigt und noch im selben Jahr von der Sängerin höchstpersönlich bewilligt. Eigentlich sollte er schon 2017 erscheinen, doch die Produktion dauert länger als gedacht. Nun bestätigte Regisseur Berg dem Szenemagazin Slash, dass der Film "in den kommenden Monaten" fix veröffentlicht wird. Und eigentlich ist Berg kein langsamer Arbeiter, denn in den letzten zwei Jahren hat er vier Filme gemacht.

Wie viel Rihanna steckt im Film?

Der neueste, "Mile 22", läuft bei uns im September an und handelt von einem Agenten (Mark Wahlberg), der sich durch die Welt prügelt und schießt. Ein Actionsschinken eben. Weniger brutal wird es hoffentlich in der Rihanna-Doku zugehen. Da soll es zum Teil um das Album "Anti " gehen, aber natürlich auch beleuchten, wie Rihanna zu einem solchen Idol geworden ist. Intime Details aus ihrem Leben finden hoffentlich ebenso Platz wie Kommentare von Stars und KollegInnen. Was aber wirklich darauf hoffen lässt, dass es sich hierbei um keine 0815-Doku handelt, ist die Vorlage. Denn Berg lässt sich von der berühmten Bob-Dylan-Dokumentation "Don't Look Back" inspirieren.