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Roberto Cavalli: "Sex war meine Droge!"

Drugs, Sex & Fashion: In seiner Autobiographie verrät Star-Designer Roberto Cavalli so manche, intime Geheimnisse und Kindheitstraumata.

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© Photo by Vittorio Zunino Celotto/Getty Images

Roberto Cavalli zählt zu den absoluten Star-Designern im Fashion-Bereich. Doch nicht nur mit seiner extravaganten Mode, sondern auch durch sein überaus aufregendes Leben hat es der Italiener zu derartigem Ruhm geschafft. Seine gesamte Geschichte schrieb der 74-Jährige nun in der Autobiographie "Just Me" nieder.
Darin wird nicht nur die langjährige und glückliche Ehe mit der Österreicherin Eva Düringer (55) beschrieben, sondern auch, wieso er eigentlich doch gar kein Playboy ist und wie traumatisch seine Kindheit war.

Roberto Cavalli war nämlich keine 5 Jahre alt, als sein Vater von deutschen Soldaten abgeholt und schließlich erschossen wurde: "Nachdem die Haustür zugefallen war, verschwand mein Vater aus unserem Blick und unserem Leben." Diesen Schmerz konnte Roberto niemals überwinden und auch heute noch, besteht eine gewisse Antipathie gegen das Land: "Mehr als gegen die Deutschen habe ich eine Abneigung gegenüber ihrer Sprache. Denn ich muss immer denken, dass die letzten Worte, die mein Vater vor seinem Tod gehört hat, deutsch waren. Daher kann man sagen, dass ich versuche, dieser Sprache aus dem Weg zu gehen."

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Roberto mit Ehefrau Eva Cavalli

Kein Wunder, dass die österreichische Ehefrau Eva schon in überaus kurzer Zeit die italienische Sprache erlernt hatte. Cavalli hat sich 4 Jahre nach der Scheidung von seiner ersten Frau Silvanella in die Vorarlbergerin verliebt und wusste ab dem ersten Moment, dass sie die große Liebe seines Lebens sei: "Man hatte mich als Jurymitglied für die "Miss Universe Wahl" im Jahr 1977 nach Santa Domingo eingeladen. Ich konnte schlecht absagen. Dort gab es alles, was ich am meisten liebte: Sonne, hübsche Mädchen, Strand..."

Wie es dann zur Heirat und den drei Kindern kam, wird ebenfalls bis ins kleinste Detail in seiner Biographie beschrieben. Cavalli nimmt dabei kein Blatt vor den Mund: "Ich weiß nicht, wie viele Sekunden vergingen, bevor wir im Bett lagen. Es war wundervoll."
Und es kommt noch viel intimer: "In New York gingen wir hin und wieder in Sex-Shops auf der Suche nach einem Spielzeug ... Es machte mir Spaß, Eva die Welt des hemmungslosen Sex zu eröffnen, weil (...) Sex war schon immer ein bisschen meine Droge."

Und obwohl der Designer immer und überall wunderschöne Frauen im Arm hat, so liebt er seine Eva über alle Maßen und behauptet selbst, kein Playboy zu sein: "Ich bin doch viel romantisch dafür."

Thema: Society