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Durch diesen Roboter können kranke Kinder wieder am Schulalltag teilhaben

Chronisch kranke Kinder verlieren oft den Anschluss im Schulalltag. Ein Roboter, der in Norwegen entwickelt wurde, soll das nun verhindern.

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Durch diesen Roboter können kranke Kinder wieder am Schulalltag teilhaben
© iStock

Kinder in Norwegen, Großbritannien und den Niederlanden haben ihn bereits getestet: 807 Roboter mit dem Namen AV1 sind bereits im Einsatz und vertreten chronisch kranke Kinder im Klassenzimmer. Ein Roboter mit "Augen", "Ohren" und einer Sprechfunktion, durch den kranke Kinder quasi live am Unterricht teilnehmen und sogar mit ihren Freunden plaudern können. Der 30 Zentimeter große Roboter wird vom Kind via Smartphone oder Tablet gesteuert und ist dort, wo das Kind aufgrund seiner Krankheit selbst nicht sein kann. Wie der ORF berichtet, wurde der kleine Helfer von einem norwegischen Start-Up mit dem treffenden Namen "No Isolation" gegründet.

"Laut Schätzungen gibt es in Europa eine halbe Million chronisch kranke Kinder - Kinder mit Krebs, Autoimmunerkrankungen oder Behinderungen. Sie alle wollen wir erreichen", erklärt Karen Dolva, Geschäftsführerin von "No Isolation". In Österreich wird laut ORF bereits mit den Schulen verhandelt. Die Kosten für den Kauf und die Wartung des Roboters belaufen sich auf 200 Euro im Monat und müssen – wenn nicht von der Schule übernommen – von den Eltern getragen werden. Die Bedienung des kleinen Kerls sei übrigens sehr einfach. Das Unternehmen bietet auch Pensionistinnen und Pensionisten technologische Unterstützung an.

Themen: Kinder, Eltern

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