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We’re going to San Francisco

Hippie-Chic und bunte Denkmäler der Freiheit: „The City by the Bay“ zeigt sich damals wie heute farbenfroh und lädt zum City-Trip ein.

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Impressionen von San Francisco
© Thinkstock

Auf der Golden Gate Bridge träumerisch über den Pazifischen Ozean blicken, die vielfältige Kultur der Metropole in Chinatown & Co genießen und mit den beliebten Cable-Cars die Stadt erkunden: Abwechslungsreich und bunt gestaltet sich die Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, die es in San Francisco zu entdecken gibt.

Wohl bei jedem San Francisco-Trip an erster Stelle: Die Besichtigung der imposanten Golden Gate Bridge, die seit jeher als Wahrzeichen der Stadt gilt und ihren Namen aufgrund der Meeresenge Golden Gate bei der Bucht von San Francisco trägt. Mit einer Länge von 2.737 Metern verbindet die Hängebrücke nicht nur den Norden der Stadt mit dem Süden von Marin County, sondern gewährt Besuchenden auch eine wahrlich einzigartige Aussicht auf eines der sieben Weltmeere.
Ebenfalls immer einen Abstecher wert: Der Golden Gate Park im Westen der Stadt. Etwa sechs Kilometer vom Zentrum entfernt, gilt der Park als eine der größten innerstädtischen Grünanlagen der Welt und übertrifft mit seiner Fläche sogar noch den Central Park in New York. Neben groß angelegten Wald- und Wiesenflächen, Rosengärten und einem eigens geschaffenen See samt Wasserfall finden hier vielerlei Museen wie das Asian Art Museum oder das Natural History Museum ihren Platz – ein Tipp für Liebhaberinnen und Liebhaber von Kunst und Natur.

Impressionen von San Francisco

Auch zum Pflichtprogramm zählt eine Spritztour mit einer der berühmten „cable cars“, die bereits seit 134 Jahren das Stadtbild prägen und heute in drei Routen durch San Francisco verkehren. Die historischen Waggons garantieren eine Stadtrundfahrt mit ganz besonderem Flair!

Impressionen von San Francisco

Aus Film & TV ist auch die Lombard Street bekannt, über die man vom Telegraph Hill aus quer durch die Stadt zur Golden Gate Bridge gelangt – das bekannte, besonders kurvenreiche Teilstück der Straße liegt zwischen Hyde Street und Leavenworth Street. Wer sich den steilen Hang mit dem Auto nicht zutraut, kann diesen zu Fuß per Treppenaufstieg erklimmen.

Fährt man die Lombardstreet weiter aufwärts, gelangt man direkt zu einer weiteren geschichtsträchtigen Sehenswürdigkeit der Stadt: Dem „Coit Tower“, der vor allem für Mitglieder der Feuerwehr ein beeindruckender Platz sein dürfte. Die Aussichtswarte gewährt seit 1934 einen zauberhaften Blick über die Stadt und die Bucht San Franciscos, als Lillie Hitchcock-Coit der Stadt 100.000 Dollar hinterließ, um der Legende nach die Stadtfeuerwehr mit einem Denkmal zu ehren. Von hier aus lässt sich außerdem auf die Insel Alcatraz blicken, die vor allem für ihr einst berühmt berüchtigtes Gefängnis bekannt ist. Auch heute lässt sich die Strafanstalt noch aus nächster Nähe betrachten: Eine Audiotour durch das Gefängnis gewährt mit Kommentaren einstiger Insassen besonders authentische Einblicke.

Impressionen von San Francisco

Die „painted ladies“ in bunten Pastellfarben im viktorianischem Stil stehen hingegen in der Nähe des beliebten Stadtparks „Alamo Square“ im Fokus: Der bezeichnende Name der Häuserreihe – etwa bekannt aus der US-Sitcom „Full House“ – stammt dabei aus dem 19. Jahrhundert, als Freudenmädchen noch als besonders auffällig geschminkt galten.

Bunt und ausgeflippt treffen ebenso in den bekannten „murals“ aufeinander, die man bei Spaziergängen durch die gesamte Stadt immer wieder auf Häuserwänden erblickt. Hinter vielen der farbenfrohen Malereien verbirgt sich auch ein Stück Zeitgeschichte: Auf dem „womens building“ in der 18th street verewigten 1994 etwa sieben Künstlerinnen zahlreiche engagierte Frauen verschiedenster Religionen und Hautfarbe mit einer besonders inspirierenden Wandmalerei. Auf vielerlei weitere Kunstwerke dieser Art stößt man vor allem im Stadteil „mission district“– im lateinamerikanischen Viertel der Stadt findet man neben köstlichen spanisch-mexikanischen Restaurants sowie kleinen Cafés mit der „Mission San Francisco de Asís“ („Mission Dolores“) auch das älteste Gebäude der Stadt.

Kulturell vielfältig zeigt sich die viertgrößte Stadt Kaliforniens auch im Stadtteil Chinatown: Mit dem Durchschreiten des „Dragon Gate“ begibt man sich im Viertel mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohnern auf die Spuren Chinas. Hier lässt sich bei einem gemütlichen Bummel zwischen traditionellen Gewürzen, Porzellan und Jadeschmuck fabelhaft mitten im Land des Lächelns schwelgen.

Abwechslung bietet auch der Zoo von San Francisco mit mehr als 250 Tierarten vom Weißen Tiger bis hin zum Elefanten. Aus nächster Nähe können diese auch bei Fütterungen bestaunt werden – so etwa bei der täglichen Grizzly Bär- oder Pinguin-Fütterung.

Bezaubernde Momente verspricht die Cocktail-Bar „The View“, die sich in der 39. Etage des Marriot-Hotels der Stadt befindet: In bester Lage – nämlich direkt über den Wolken San Franciscos – lässt sich neben Cosmopolitan und Martini auch ein herrlicher Blick über City und Küste genießen. Calamari, Shrimps & Co haben in der Fisherman’s Wharf bereits Kult: Am einstigen Fischerhafen der Stadt bieten heute vor allem kleine Imbissläden ihre frische Waren an. Tipp: Hier sollte man unbedingt die beliebte chowder soup (ähnlicher einer Fischsuppe) probieren, die direkt im Brotteig serviert wird.

Impressionen von San Francisco

Zu guter Letzt sollte das Shoppingangebot San Franciscos nicht unerwähnt bleiben: Vor allem im Einkaufsviertel Union Square findet sich eine breite Palette an Marken wie Dior, Gucci und Chanel, kleinen Boutiquen und Souvenirshops sowie großen Kaufhäusern wie „Macy’s“ oder „Barneys New York“. Wer nach dem Shoppen eine kurze Pause braucht, dem sei der gut 10.500 Quadratmeter große Union Square Park in direkter Nähe empfohlen, indem sich sicherlich ein Rastplätzchen finden lässt.

Thema: City-Trips