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Sarah Zadrazil ist Österreichs erste Fußballerin des Jahres

Die Salzburgerin spielt bei Turbine Potsdam und konnte sich bei der Wahl der Coaches gegen ÖFB-Kolleginnen Laura Feiersinger und Nicole Billa durchsetzen.

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Sarah Zadrazil ist Österreichs erste Fußballerin des Jahres
© 2017 Getty Images

Während Weltfußballerin Ada Hegerberg mit einem berührenden Text über ihre Karriere und die Auszeichnung von sich reden macht, gibt es auch in Österreich etwas in Sachen Frauenfußball zu feiern: Sarah Zadrazil ist Österreichs erste Fußballerin des Jahres. Die 25-jährige Salzburgerin gewann die Premiere der von der APA unter den zehn Bundesliga-Coaches durchgeführten Wahl. Die Mittelfeldspielerin des deutschen Bundesligisten Turbine Potsdam setzte sich mit 19 Punkten vor ihren ÖFB-Kolleginnen Laura Feiersinger (14) und Nicole Billa (13) durch.

„Es können nach der Karriere nicht viele von sich behaupten, Österreichs Fußballerin des Jahres geworden zu sein. Das macht mich schon sehr stolz und ist auf jeden Fall sehr schön“, sagte Zadrazil. 2013 und 2015 wurde sie am US-College bereits als Spielerin des Jahres geehrt. „Es war natürlich auch in Amerika eine super Wertschätzung, aber die jetzige Auszeichnung ist noch einmal etwas ganz anderes“, so die Mittelfeldspielerin.

ÖFB-Trainer: "Unglaublich tolle Persönlichkeit"

Zadrazil wurde wie Billa und die viertplatzierte Manuela Zinsberger (11) zweimal auf Position eins gereiht. Daneben verbuchten auch Viktoria Schnaderbeck, Sarah Puntigam, Nina Burger und Laura Feiersinger erste Plätze. Feiersinger war diejenige Spielerin, die am häufigsten genannt wurde. Sechs Coaches hatten die Frankfurt-Offensivspielerin, die in der Liga wie Billa bei sechs Toren hält, in den Top Drei. Zadrazil reichten fünf Nennungen, um zu triumphieren.

„Sie verdient es, weil sie eine unglaublich tolle Persönlichkeit ist“, sagte ÖFB-Teamchef Dominik Thalhammer über die Siegerin der erstmals durchgeführten Wahl der APA. Im Nationalteam gehöre Zadrazil zu den zwei, drei Spielerinnen, die eine absolute Führungsrolle auf dem Platz und außerhalb des Platzes übernehmen würden. „In Deutschland hat sie sich bei einem Topverein durchgesetzt, das spricht noch einmal für sie“, fügte Thalhammer hinzu.