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Schamlippen-Korrektur

Immer wieder sorgt die Designer-Vagina für mediale Aufregung. Wann eine Schamlippenkorrektur medizinisch Sinn macht, erklärt Expertin Dr. Milani.


Schamlippen-Korrektur
© Corbis

"Eine Schamlippen-Korrektur ist in erster Linie ein Problem von jungen Frauen“, erzählt die plastische Chirurgin Dr. Shirin Milani. Allerdings nicht aus ästhetischen Gründen, sondern als medizinische Indikation. "Wenn die inneren Schamlippen zu lang sind, kann das zu Schmerzen beim Sitzen, Radfahren und natürlich auch beim Sex führen, das erzeugt großen Leidensdruck. Frauen sind aber oft ganz allein mit ihrem Problem, da es nach wie vor ein großes Tabuthema ist. Sie landen in irgendwelchen Foren, und man kann nur hoffen, dass sie einen Arzt finden, der Erfahrung mit dem Eingriff hat.“ ( Linktipp: Erfahrungsbericht Schamlippenkorrektur ).

Schamlippen-Korrektur: Große Vorsicht!

Denn wenn jemand nicht weiß, was er tut, kann es zu fatalen Nebenwirkungen kommen. "Man muss ganz genau wissen, wo man Gewebe wegnimmt und wie viel, damit das Lustempfinden nicht beeinträchtigt wird“, erklärt die Ärztin. "Generell gilt: Weniger ist mehr!“

Milani hat sich inzwischen einen Ruf als Spezialistin für Schamlippenkorrektur erarbeitet, und Bedarf ist auf jeden Fall vorhanden. Mittlerweile macht sie den Eingriff etwa gleich oft wie Brust-OPs oder Oberlidstraffungen.

Infos:
Eingriff in lokaler Betäubung, Dauer ca. 40 Minuten. Danach leichte Schwellung, drei Wochen kein Sport oder Sex. Kosten ca. € 1.800,-.
Kontakt: Dr. Shirin Milani, Med Spa .

Redaktion: Pia Kruckenhauser