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7 Fehler, die für deine Augenringe verantwortlich sind

Schlaf. Wir lieben ihn. Wir kriegen nicht genug von ihm. Nämlich: Wirklich. Aber warum? 7 Fehler, die deine tiefen Augenringe endlich erklären.

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7 Fehler, die für deine Augenringe verantwortlich sind
© Photo by Kinga Cichewicz on Unsplash

Wunderbarer, herrlicher Schlaf! Wir können gar nicht genug von ihm bekommen. Und, äh: Wir bekommen auch gar nicht genug von ihm. Aber warum? Nun, wie sich zeigt: Es ist teilweise tatsächlich unsere Schuld.

7 Fehler, die für deinen schlechten Schlaf verantwortlich sind

1. Du isst zu viel Süßes oder Scharfes vor dem Schlafengehen

Wir lieben Nachtisch. Und Süßigkeiten zu "GNTM" oder "Bachelor". Aber Süßigkeiten vor dem Zubettgehen sind Gift für deine friedliche Nachtruhe. Eine Untersuchung, die im "Journal of Clinical Sleep Medicine" veröffentlicht wurde, belegt, dass Nahrungsmittel, die reich an gesättigten Fettsäuren oder Zucker sind, zu einem unruhigeren, leichteren und damit häufiger unterbrochenen Schlaf führen. Oh, und bitte vermeide auch Scharfes. Das verursacht häufig einen sauren Rückfluss, der sich verschlimmert, wenn du dich bald nach dem Essen hinlegst. Sorry, Nachos mit Chilisauce. Nicht heute Abend.

2. Du isst zur falschen Zeit

Selbst wenn du brav auf Scharfes und Süßes verzichtest: Wenn du zu spät zu Abend isst, wird dein Schlaf beeinträchtigt. Dein Körper ist dann mit Verdauung beschäftigt. Eine gute Faustregel: Drei Stunden vor der Bettruhe sollte die letzte Mahlzeit eingenommen werden. Wenn du unbedingt später essen musst, dann bitte nur etwas Leichtes.

3. Du trinkst mehr als zwei Gläser Wein

Wir alle kennen die Vorteile, die ein oder zwei Gläschen Rotwein mit sich bringen. Man wird schläfriger, der Schlaf kommt schneller und tiefer. Aber mehr als zwei Gläser haben die gegenteilige Wirkung. Zu viel Alkohol verringert die Schlafqualität, die Tiefschlafphase wird verkürzt. Die Folge: Unruhige Nacht, tiefe Ringe unter den Augen.

4. Du trinkst zu viel Wasser

Zwei Liter Wasser am Tag solltest du trinken. Aber bitte nicht den Großteil vor dem Schlafengehen kippen. Das führt dazu, dass du mitten in der Nacht auf die Toilette musst – was deinen Schlafrhythmus ordentlich durcheinander bringt.

5. Du hast keine Routine

An manchen Abenden fällst du um 10 Uhr ins Bett. An anderen schläfst du erst nach einer 6stündigen Bingewatching-Session gegen 2 Uhr ein und hoffst, dass der Barista deinen Cafè Latte extrastark brüht. Am Wochenende pennst du dann den halben Vormittag. Hier die schlechte Nachricht: 1.) Schlaf kann man nicht nachholen. 2.) Tiefer und fester Schlaf braucht Routine, damit sich dein Bio-Ryhthmus darauf einstellen kann. Bedeutet: Immer zu etwa selben Zeit ins Bett, immer zur etwa selben Zeit raus aus den Federn. Seufz. Adieu, ihr wilden Jahre.

6. Du checkst dein Handy vor dem Schlafengehen

Schuldig, schuldig, schuldig! Doch hier die Wahrheit: Studien haben gezeigt, dass das blau-weiße Licht, das von den Bildschirmen ausgestrahlt wird, verhindert, dass dein Körper Melatonin freisetzt. Dieses Hormon bereitet deinen Körper aber auf den Schlaf vor. Widerstehe der Versuchung, nochmals deine Facebook-Likes zu zählen oder deinen Insta-Account zu checken. Handy aus dem Schlafzimmer.

7. Du duscht vor dem Schlafengehen heiß

Eine heiße Dusche, dann in den Pyjama und ab ins Bett: Klingt nach Plan, nicht wahr? Doch leider ist das genau das falsche Vorgehen. Um nämlich gut einzuschlafen, muss unser Körper erst seine Temperatur senken … was durch eine heiße Wanne oder Dusche nur erschwert wird. Als Faustregel gilt: Zwei Stunden vor der Bettruhe lieber nicht mehr duschen. Und wenn doch, dann besser nur mehr lauwarm abbrausen.

Thema: Schlafen