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Der simple Trick, der gegen Junk-Sucht hilft!

Heiß und fettig, süß und fettig, Hauptsache: Ungesund. Wie du deine Sucht nach Junk Food mit einem ganz simplen Trick besser in den Griff bekommst.

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Der simple Trick, der gegen Junk-Sucht hilft!
© Instagram/DoughnutDonut

Die schnell aufgerissene Packung Kekse, während du versuchst, im Büro eine Aufgabe zu erledigen. Die ge-exten Donuts, der Schokoriegel, der Burger und die McNuggets, das in Sekunden verputzte Chips-Sackerl... JUNK FOOD!!! Es ist wie eine Sucht. Vor allem an manchen Tagen...

Ist dir nämlich schon mal aufgefallen, dass du vor allem nach einer langen oder unruhigen Nacht einen extrem großen Gusto auf jeden erdenklichen Ernährungs-Junk verspürst. Hauptsache heiß und fettig, das ist nicht nur ein geflügeltes Wort, das beschreibt tatsächlich ein Bedürfnis, das du nach wenig Schlaf besonders dringlich empfindest.

Warum Schlafmangel zu Junk Food-Gusto führt

Wie "Science News" berichtet, gelang es Forschern der "Feinberg School of Medicine" in Chicago, einen eindeutigen Zusammenhang zwischen Schlafentzug und kalorienreichem Nahrungsmittelkonsum herzustellen.

Für das Experiment wurden die Probanden in zwei Schlaf-Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe schlief im Zeitraum von zwei Monaten acht Stunden, die andere nur vier. Dazwischen wurde immer eine Woche normalen Schlafs eingelegt, zur Hälfte des Tests die Schlaf-Gruppen gewechselt.

Am jeweils nächsten Morgen testeten die Forscher die Reaktion auf Gerüche extrem kalorienreicher Lebensmittel. Wie lecker und verlockend empfinden sie den Geruch von hochkalorischen Chips, Zimtschnecken, Donuts oder Burgern? Um das Testergebnis zusätzlich zu verfeinern, mussten die Teilnehmer auch die Geruchs-Intensität von Tannennadeln, Heu oder anderen Non-Foods bewerten.

Dabei zeigte sich: Die Probanden, die unter Schlafentzug litten, zeigten eine extrem verstärkte Hirnaktivität, sobald sie die Gerüche hochkalorischer Speisen wahrnahmen. Ein Ausschlag, der sich beim Schnuppern an Tannennadeln und Co. nicht zeigte.

Was das für uns bedeutet? Wenn wir das nächste Mal wieder gierig vor dem Kühlschrank stehen, legen wir uns besser mal wieder zurück ins Bett.