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5 Schlafprobleme - und wie du sie in den Griff bekommst

Wann hast du das letzte Mal richtig gut geschlafen? Wir nennen die 5 häufigsten Schlafprobleme - und verraten dir, wie du sie in den Griff bekommst.

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5 Schlafprobleme - und wie du sie in den Griff bekommst
© Instagram/SongOfStyle

Acht Stunden. Einfach einmal acht Stunden wirklich tief und fest durchschlafen... Man glaubt gar nicht, wie sehr sich ein Mensch, der unter Schlafproblemen leidet, sich das wünscht.

Aber mit unseren durchgetakteten Arbeitstagen und der permanenten digitalen Ablenkung fällt es uns immer schwerer, wirklich guten Schlaf zu finden.

Wir haben uns deshalb die fünf häufigsten Schlafprobleme angesehen. Und verraten, was Experten dafür raten.

Endlich wieder durchschlafen: So löst du diese Schlafprobleme

1

DU BIST RUHELOS. Du bist wahnsinnig müde, trotzdem wollen deine Augen nicht zufallen. Die beste Methode ist: Leichte körperliche Aktivität. Atemübungen (hier eine 3-Minuten-Übung) oder eine Yoga-Position wie die Balasana in entspannter Atmosphäre tragen dazu bei, dass sich deine Muskeln entspannen, dein Herzschlag ruhiger wird und du besser einschläfst. Achtung: Ausdauer- oder Kraftsport kurbelt deinen Kreislauf hoch – vor dem Schlafengehen ist ein Besuch im Fitnessstudio also eher kontraproduktiv.

2

SCHLECHTE SCHLAFHALTUNG. Wenn du in der Nacht plötzlich mit einem Krampf oder einem Taubheitsgefühl aufwachst, dann werden diese Probleme sehr wahrscheinlich durch eine falsche Schlafhaltung verursacht. Vor allem die Bauchlage hat schon so manchem gefühlt "das Genick gebrochen". Denn um Luft zu bekommen, musst du den Kopf extrem zur Seite drehen, was den Nacken einseitig belastet. Besser für Rücken und Schultern ist es, wenn du flach auf dem Rücken schläfst und die Arme dabei seitlich neben dem Körper ablegst. Wichtig ist jedoch, dass du deinen Kopf auf ein flaches Kissen legst, sonst leiden die Halswirbel. Einziger Haken: Wer zum Schnarchen neigt, beginnt in dieser Position allzu gern umgehend mit dem Sägen!

3

FALSCHE ZIMMERTEMPERATUR. Du wachst schweißnass auf oder musst dir mitten in der Nacht einen Pyjama anziehen, weil dir plötzlich kalt ist? Veränderungen der Körpertemperatur stören deinen circadianen Rhythmus. Es gilt als erwiesen: Zwischen 15 und 19 Grad schläft es sich am besten. Denn nur bei den kühlen Temperaturen kann dann auch unser Gehirn abschalten und sich eine kleine Pause gönnen. Aber Vorsicht: Ist es zu kalt, muss unser Körper dafür sorgen, dass wir nicht unterkühlen. Experten empfehlen für die richtige Schlaftemperatur den Raum tagsüber zunächst auf 19 Grad zu heizen. Kurz vor dem Schlafengehen sollte dann noch einmal für zehn Minuten stoßgelüftet werden, damit die Luftfeuchtigkeit im Raum steigt.

4

EIN UNRUHIGER BETTNACHBAR. Das Bett mit jemanden zu teilen, ist eine wunderbare Sache. Mit ein paar kleinen Nachteilen: Deine Decke wird gestohlen. Plötzlich patscht eine Hand in dein Gesicht, er rollt von Seite zu Seite. Ein lautes Schnarchen stört deinen Schlaf. Als Lösung für Letzteres empfehlen wir Ohrstöpsel. Auch eine Matratze mit Festigkeitsregelsystem kann helfen, den Partner an Ort und Stelle zu "fixieren". Manchmal helfen aber auch nur getrennte Schlafzimmer...

5

DEINE MATRATZE IST NICHT PERFEKT. Eine Matratze soll in Einheit mit dem Lattenrost dafür sorgen, dass die Wirbelsäule nicht durchhängt. Prinzipiell ist es sinnvoll, wenn die Matratze im Bereich der Schultern und des Beckens ein bisschen mehr nachgibt als in den anderen Regionen, denn wenn wir auf der Seite liegen, sind wir ja nicht völlig gerade, sondern haben dort Ausbuchtungen. Hier findest du Tipps für den Matratzenkauf.

Thema: Schlafen