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Frauen und Schlaganfall: Erhöhtes Risiko

Frauen haben ein erhöhtes Risiko auf Schlaganfall, sagen aktuelle Untersuchungen. Welche besonderen Faktoren bei Frauen dazukommen, erklären wir hier.

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Frauen und Schlaganfall: Erhöhtes Risiko
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Das Lächeln ist halbseitig, die Hände und Füße wollen nicht mehr mitspielen und die Person kann sich nicht mehr ausdrücken: Dies sind Symptome, die auf einen Schlaganfall hindeuten. Und in so einer Situation muss man sehr schnell handeln. 55 Prozent der Schlaganfall-Betroffenen sind Frauen.

Auf dies machte die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) im Rahmen des Weltfrauentages, am 8. März, aufmerksam. Laut Experten bestehen bei Frauen besondere Risikofaktoren. Dies wären: Hormonelle Verhütung (zB. Antibabypille), Migräne mit Aura und Schwangerschaftsbedingter Bluthochdruck.

Bei Frauen gelten besondere Risikofaktoren.

Diese speziellen Faktoren gesellen sich zu den üblichen wie Diabetes, Übergewicht, Nikotin oder Bewegungsmangel. Wichtig ist zu wissen, dass eine Kombination der erwähnten Faktoren das Schlaganfallrisiko erhöhen kann. Besonders gefährdet wäre beispielsweise eine Frau mit Kinderwunsch, die übergewichtig ist und an Bluthochdruck leidet

Der Schwangerschaftsbedingte Bluthochdruck ist sogar einer der gefährlichsten Faktoren. Deshalb raten die Ärzte manchen Frauen sogar, Medikamente zu nehmen, die die sogenannte Präeklampsie verhindern sollen. Frauen, die also wissen, dass sie an Bluthochdruck leiden, sollen dies mindestens zweimal im Jahr kontrollieren lassen. Viel Bewegung und der Verzicht auf Zigaretten ist ein Schritt in die richtige Richtung. Vor allem, da die Bewegung körperliche Entspannung mit sich bringt. Und Stressreduktion ist eine bewährte Strategie um einen Hirninfarkt vorzubeugen.

FAST-Test: So hilfst du beim Schlaganfall!

Symptome eines Schlaganfalls können ein starker Schwindel, Schmerzen in der Brust, plötzliche Sehstörungen, plötzliche Sprachstörungen, plötzliche (halbseitige) Lähmungen, Schluckbeschwerden oder Empfindungsstörungen sein. Wenn man einen Schlaganfall beobachtet, dann muss man der Person sofort helfen. Am besten hält man sich an die FAST-Methode:

F: Face - Gesicht: Bitte die Person zu lächeln, wenn das nicht möglich ist, handelt es sich um eine halbseitige Lähmung.

A: Arms - Arme: Wenn die Person ihre Arme nicht heben, oder nur halbseitig heben kann, handelt es sich um einen Schlaganfall.

S: Speech - Sprache: Bitte die Person einen Satz nachzusprechen. Eine undeutliche Aussprache deutet auf einen Schlaganfall hin.

T: Time - Zeit: Jede Minute zählt! Sofort den Notarzt rufen.