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Yin-Yoga: Schmetterling

Yogaprofi Barbara Rappauer zeigt dir ab sofort auf WOMAN.at, wie Yin-Yoga funktioniert – heute stellt sie die Schmetterlings-Position vor.


Yin-Yoga: Schmetterling
© Poweryoga Vienna

Yin-Yoga, auch als Faszien-Yoga bekannt, ist einer der entspannendsten und ruhigsten Yogastile rund um den Globus und besteht aus passiven Dehnungen des Körpers. Die Übungen sind regenerierend sowie stressreduzierend und du fühlst dich noch Tage nach einer Yin-Yoga-Stunde energetisch aufgeladen und entspannt.

Aufgabe in jeder Yin-Yoga-Position ist es, die Muskelspannung ganz loszulassen. Durch die Entspannung der Muskulatur, beginnen wir die Faszien, auch bekannt als Bindegewebe, zu aktivieren. Diese werden besser durchblutet, Verklebungen, die meist durch einseitige Belastung oder Verletzungen entstehen, lockern sich und es tritt ein umfassendes Gefühl von tiefer Ruhe und Wohlbefinden ein. Zudem werden chronische Schmerzen geheilt und körperliche Dysbalancen ausgeglichen. Damit diese Effekte eintreten, ist es notwendig, die Positionen mindestens 3 bis 5 Minuten zu halten.

Um eine vollkommen Entspannung zu ermöglichen, nutze Decken, Pölster und Yogablöcke (oder auch große Bücher), um deinen Körper entspannt abzulegen oder zu stützen. Beim Einsatz dieser Hilfsmittel vertraue deiner Intuition. Dein Körper sagt dir, wie du diese anwendest. Erinnere dich: Entspannung ist das oberste Ziel und nicht aktive Dehnung.

Position: Schmetterling

Setze dich für den Schmetterling aufrecht hin und lege deine Fußsohlen locker aneinander (oder nahe zueinander) und bringe sie weit vor deinen Oberkörper.

Lege dann deinen Oberkörper locker nach vorne, lass deinen Rücken dabei rund und deinen Kopf hängen.

Lege deine Arme entspannt ab und lass deine Knie so locker wie möglich in Richtung Boden fallen – stütze deinen Kopf, falls das Hängenlassen als unangenehm empfindest. Setze dich auf eine Decke, falls du das Gefühl hast, mit dem Oberkörper nicht vor zu kommen.

Der Schmetterling aktiviert das Fasziengewebe im Bereich der Lendenwirbelsäule, locker die Hüften, ist gut für die Leber und Nieren.

Halte für mindestens 3 Minuten oder länger!

Barbara Rappauer von Poweryoga Vienna zeigt dir hier, wie Yoga für Couch-Potatoes funktioniert: