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Schmuck statt Bomben

Das Label "Article 22" beweist eindrucksvoll, wie man aus etwas Schrecklichem, dennoch etwas Schönes schaffen kann: Denn sie unterstützen laotische Handwerksfamilien dabei, aus altem Bombenmaterial Schmuck herzustellen.

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Obwohl Laos während des Vietnamkrieges offiziell neutral blieb, fielen zwischen 1964 und 1973 insgesamt 250 bis 260 Millionen Bomben auf das Land. Damit ist der südasiatische Staat weltweit das am schwersten bombardierte Land, von der Anzahl der abgeworfenen Bomben auf die Einwohnerzahl bezogen. Darunter waren 80 Millionen Blindgänger, die immer noch rund ein Viertel der laotischen Dörfer gefährden.

Denn immer wieder explodieren diese und verletzen Menschen beim Arbeiten oder Kinder beim Spielen. Die überall verstreuten Blindgänger sind einer der Gründe für die weit verbreitete Armut, weil weite Teile des Landes einfach nicht genutzt werden können. Und bei der aktuellen Geschwindigkeit der Bombenentschärfungen dürfte es geschätzt noch 800 Jahre dauern, bis Laos vollständig von den Bomben befreit ist.

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Doch sogar aus diesem Schrecken kann etwas Positives entstehen: Die Amerikanerin Elizabeth Suda hatte die Idee, aus altem Bombenmaterial Schmuck herzustellen. Dazu gründete sie das Modelabel "Article 22" - dessen Name auf Artikel 22 der Menschenrechte, nach dem jedes Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit hat, basiert.

Sie arbeitet mit der "Initiative Mines Advisory Group" zusammen, die sich für das Aufspüren, Entschärfen und Beseitigen der Blindgänger in Laos engagiert. Die Metallreste aus dem Bombenmaterial werden eingeschmolzen und danach zu Schmuckstücken umgearbeitet.

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Die mitarbeitenden Männer und Frauen erhalten so einen Arbeitsplatz mit sicheren Arbeitsbedingungen und fairen Lohn. Darüber hinaus wird pro Verkauf eine Spende für die Minenräumung getätigt.

Zu kaufen gibt es die schlichten Accessoires auf amodini.com. Und dies ist nicht die einzige beeindruckende Geschichte, die der Online-Shop für Fair Trade-Mode, -Accessoires und Home Decor aufzuweisen hat. Jedes einzelne angebotene Produkt wurde unter fairen Bedingungen hergestellt und mit dessen Kauf werden soziale Projekte in Entwicklungsländern gefördert.

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