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Yin-Yoga: Schnürsenkel

Heute steht wieder Yin-Yoga auf dem Programm: Dieses Mal zeigt dir Profi Barbara Rappauer, wie die Schnürsenkel-Position funktioniert. Los geht's!


Yin-Yoga: Schnürsenkel
© Poweryoga Vienna

Letzte Woche haben wir mit Teil eins unserer Yin-Yoga-Serie mit Barbara Rappauer von Poweryoga Vienna gestartet, jetzt folgt der nächste Part.

Position: Schnürsenkel

Aus dem aufrechten Sitz legst du ein Knie über dem anderen ab, die Füße liegen entspannt auf dem Boden zirka auf Höhe von deinem Gesäß und so weit wie möglich vor Richtung Knie.

Dann legst du deinen Oberkörper so weit nach vorne wie möglich beziehungsweise angenehm.

Diese Position aktiviert die seitliche Pomuskulatur (IT-Band) und lockert im Bereich des unteren Rückens. Galle, Leber und Niere werden zudem stimuliert. Vorsicht ist geboten bei Verletzungen bei Knieverletzungen und im Lendenwirbelbereich. Sofern der Ischiasnerv gereizt wird, kannst du dich auf eine Decke oder einen Polster setzen, was Erleichterung bringen soll. Im Fall einer Schwangerschaft ist darauf zu achten, dass der Bauch nicht zusammen gedrückt wird.

Diese Position kann sehr intensiv werden und oft gelingt es daher nicht, zu entspannen. In so einem Fall bleibe aufrecht sitzen oder lege dir einen Polster zwischen Knie und Kopf, um den Abstand zu verringern. Durch eine leichte Drehung des Oberkörpers zur Seite erreichst du hier zudem eine Aktivierung des Blasenmeridians.

Halte die Position auf jeder Seite zwischen 3 bis 5 Minuten!

Nächste Woche folgt Teil drei: der Fersensitz.