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Hautpflege in der Übergangszeit: Tipps für ein schöneres Hautbild durch eine gesunde Darm-Haut-Achse

Der Übergang in die kühlere Herbstzeit stellt eine besondere Strapaze für unsere Haut dar. Eine gesunde Hautpflege fängt jedoch auch in unserem Darm an und hängt direkt mit dem Darm-Mikrobiom zusammen. Mit den folgenden Lifestyle-Tipps kannst du deine Darm-Haut-Achse wieder aktiv ins Gleichgewicht bringen und für ein gesünderes und schöneres Aussehen in der Übergangszeit sorgen.

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Hautpflege in der Übergangszeit: Tipps für ein schöneres Hautbild durch eine gesunde Darm-Haut-Achse
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Es gibt zahlreiche Gründe für eine unreine Haut. Aber gerade unsere tägliche Ernährung beeinflusst das Hautbild sehr. Denn, wer von uns kennt es nicht: Einmal zu viel Schokolade gegessen und schon machen sich innerhalb von kurzer Zeit erste Unreinheiten bemerkbar. Wissenschaftlichen Studien haben gezeigt, dass das Zusammenspiel zwischen den zwei größten Organen des Menschen, dem Darm und der Haut, einen direkten Einfluss auf unser Hautbild hat. "Diese sogenannte Darm-Haut-Achse wird von unserem Darm-Mikrobiom dominiert. Eine Darm-Haut-Achse im Gleichgewicht sorgt für ein gesünderes und schöneres Hautbild", sagt Barbara Sladek, Molekularbiologin und Gründerin vom myBioma.

Gerade im Herbst ist unsere Haut vielen Strapazen ausgesetzt und auf eine sorgfältige Pflege angewiesen. Die abfallenden Temperaturen zum Ende des Sommers führen zu einer trockeneren Luft, die unsere Haut reizbarer macht. Dieser abrupte Wechsel von intensiver UV-Strahlung zu trockener und kälterer Luft fällt auch unserer Haut nicht leicht. Sie ist empfindlicher gegenüber Verletzungen und anfälliger für Unreinheiten. "Allerdings ist eine an den Hauttyp angepasste Pflege oft nicht genug, denn was viele nicht wissen: Die Haut ist ebenfalls ein Spiegelbild des Darms. Durch eine gesunde Ernährung kann die Darm-Haut-Achse im Gleichgewicht gehalten werden, denn das, was wir essen, beeinflusst auch unser Hautbild", meint Barbara Sladek weiter.

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Zusammenhang von Akne und der Ernährung

Besonders interessant: Auch Akne und Schuppenflechte gehören zu jenen Hauterkrankungen, die direkt mit dem Darm-Mikrobiom in Verbindung stehen und denen mit zielgerichteter Ernährung und einem gesunden und ausgewogenen Lebenswandel entgegengewirkt werden kann.

Fünf Tipps für eine gesunde Darm-Haut-Achse

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Schön im Schlaf: Ja, den Schönheitsschlaf gibt es wirklich, denn nur mit ausreichend Schlaf kann sich dein Körper richtig erholen und dir die nötige Power für den Tag geben. Im Tiefschlaf schaltet dein Körper in den Reparaturmodus und Haut, Muskeln, ja sogar Hirnzellen regenerieren sich wortwörtlich über Nacht. Eine gute Schlafqualität unterstützt deinen Körper bei den wichtigsten Nährstoffwechsel- und Erholvorgängen und kann dir helfen dein Darm-Mikrobiom im Gleichgewicht zu halten.

2

Ernähre dich frisch und gesund und mit leistungsstarken Antioxidantien: Zu den Lebensmitteln, die deine Darm-Haut-Achse stärken, gehören unter anderem rote Beeren, rote Rüben (und -Saft), roter Traubensaft, Petersilie, Brokkoli, Spinat, Mangold, Linsen, schwarzer Sesam, Rosinen oder Datteln. Mit Grünem Tee kannst du zudem deine Haut vor Sonnenschäden schützen, da in ihm Katechine enthalten sind. Katechine sind für ihre antioxidante und verjüngende Wirkung bekannt.

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Leicht verdauliche und vitaminreiche Zubereitung: Bekömmliche und vitaminreiche Speisen wie Gemüsesuppen und Apfel-Birnenkompott wirken stabilisierend auf die Darm-Haut-Achse und beruhigend auf die Verdauung. Mit Karotten, roter oder gelber Paprika und Süßkartoffeln ergänzt du ganz einfach die nötigen Vitamine A sowie C und wichtige Betakarotine auf deinem Speiseplan. Diese (Mikro)nährstoffe wirken sich positiv auf dein Mikrobiom aus und halten deine Haut straff und stark.

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Fett macht Fett? Stimmt nicht, auf die richtigen Fette kommt es an: Fette sind unsere wichtigsten Energielieferanten und daher essenzielle Nährstoffe für unseren Körper. Es gibt allerdings verschiedene Arten von Fetten, weshalb es auf die richtige Auswahl ankommt. Vermeide gesättigte Fettsäuren und Transfette, da diese im Übermaß eine gesundheitsschädigende Wirkung haben.

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Ungesättigte Omega-3-Fettsäuren sollten um so öfter auf deinem Tellerchen landen. Sie sind beispielsweise in Fisch, Leinöl und Nüssen zu finden und wirken nicht nur entzündungshemmend, sondern haben auch eine positive Wirkung auf Leber und Herz.