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Schulstart ohne Pannen

Wie ein Zeitplan und ein guter Schlafrhythmus Kindern hilft, den Schulstart ohne Pannen zu schaffen. Zehn Experten-Tipps.


Schulstart ohne Pannen
© Corbis

Das erste Jahr in der Volksschule ist arg aufregend: Ein neuer Lehrer, neue Klassenkameraden, ein völlig anderer Rhythmus als im Kindergarten. WOMAN verrät, wie Sie mit Ihrem Kind den Schulstart ohne Pannen überstehen – und es an die neue Lebensphase heranführen.

• 1. Zeitplan:

Es hilft den Kindern, genau zu wissen, wie ein Tag abläuft. Das bringt Ruhe und ein Gefühl von Sicherheit in die aufregenden Schultage. Frühstück (etwa ein Porridge ), Mittagessen mit Zeit zum Reden, Erholungspause, Aufgabemachen, Abendessen und Zubettgehen sollten möglichst regelmäßig ablaufen.

• 2. Stress vermeiden:

Lieber 15 Minuten früher aufstehen, als knapp vor der Glocke in die Schule zu hetzen!

• 3. Schultasche packen:

Was für den nächsten Tag wirklich in die Schultasche muss, was nur unnötige Schlepperei wäre und ob alle Stifte, Hefte und bücher in gutem Zustand sind, sollten Sie anfangs immer mit dem Kind gemeinsam prüfen. So kommt Ordnung ins System und Ruhe in den Schulalltag. Wichtig: geben Sie Ihrem Kind eine gesunde Schuljause mit!

• 4. Wichtige Pausen:

Zwischen Schule und Hausaufgaben ist ein bisschen Erholung nötig. Sonst klappt's nicht mit der Konzentration.

• 5. Zeit zum Reden:

Schule bringt so viele neue Eindrücke und Erfahrungen! Es ist wichtig, dass die Kids den Eltern davon erzählen können. Drum: Zeit zum Zuhören und Reden nehmen.

• 6. Schlafrhythmus:

Schulkinder sollten möglichst immer zur gleichen Zeit zu Bett gehen – und regelmäßig acht bis zehn Stunden Schlaf (je nach Altersgruppe und Typ) bekommen.

• 7. Arbeitsplatz:

Ein fixer Platz zum Lernen und Aufgabemachen muss sein. Idealerweise mit kindergerechtem, zur Körpergröße passenden Tisch und Sessel, gutem Licht, Ablage für die Stifte, Hefte und Bücher.

• 8. Problemquellen checken:

Oft liegt's an Sehschwächen, wenn Junior im Unterricht nicht mitkommt. Auch Legasthenie wird häufig erst spät erkannt. Deshalb: Nicht schimpfen und verzweifeln, sondern mit dem Kind reden, Augen überprüfen lassen und Profis konsultieren, wenn sich Probleme zeigen.

• 9. Ruhig Blut!

Berichtet Junior mal von Schwierigkeiten mit einem Lehrer oder Klassenkameraden, gilt es, nicht vorschnell einzugreifen. Oft sieht die Sache tags darauf längst wieder anders aus. Die Kids sollten die Chance haben, selbst zu lernen, wie man mit schwierigen Leuten oder Situationen umgeht. Drum: Beruhigen, über die Sache reden, Sicherheit geben – und erst dann intervenieren, wenn das Problem bestehen bleibt.

• 10. Vorleben:

Vorbilder sind für Kinder besonders wichtig. Wenn Sie selbst morgens grummelig sind, über Ihren Arbeitstag wettern oder anderen gegenüber ruppig sind, wird's Junior bald gleichtun.

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