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Uppps: Wenn du das machst, drohen Schuppen!

OH NO! Diese gut gemeinten Beauty-Gewohnheiten können Schuppen bescheren. Wie du dem Schneesturm aus dem Haar vorbeugst und Schuppen verhinderst.

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Uppps: Wenn du das machst, drohen Schuppen!
© Instagram/SalSalHair

Leise rieselt der Schnee ... Und schon sieht dein schwarzer Lieblings-Pulli aus, als wärst du gerade unter einer Dachlawine begraben worden. Schuppen, diese kleinen, abgestorbenen Hautschüppchen, die von unserer Kopfhaut herunter rieseln. Ekelhaft und lästig.

Auch wenn wir wieder mal gerne unseren Genen die Schuld geben würden (es ist halt so einfach!) – Schuppen sind in den seltensten Fällen erblich bedingt, sondern entstehen oftmals durch falsche Beauty-Gewohnheiten. Was zum Glück auch bedeutet: Man kann sie mit hoher Wahrscheinlichkeit wieder loswerden.

Dazu musst du aber zunächst rausfinden, an welcher Art von Schuppen du leidest.

Welche Schuppen-Art hast du?

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Schuppen – trockene und fettige. Das Wissen ist für die Behandlung entscheidend. Denn während fettige Schuppen hormonell bedingt sind oder ein Hinweis auf eine Pilzerkrankung sein können und deshalb eine Abklärung der Ursachen beim Dermatologen ratsam ist, sind die trockenen Schuppen meist ein rein kosmetisches Problem.

  • Fettige Schuppen: Sie entstehen durch eine erhöhte Talgproduktion (eventuell leidest du auch unter öliger, unreiner Haut?). Sie fühlen sich ölig an und sind etwas größer als die trockenen Schuppen. Ein weiteres Kennzeichen: Da sie durch den Fettgehalt ziemlich klebrig sind, lassen sie sich nicht so leicht von der Kleidung abbürsten.
  • Trockene Schuppen: Sind kleiner (fast wie feiner Staub) und sehr hell.

Der Entstehung trockener Schuppen kannst du vorbeugen, indem du folgende Sachen vermeidest.

Achtung: Durch diese falsche Pflege riskierst du Schuppen!

1

ZU HÄUFIGES WASCHEN. Trockene Schuppen sind abgestorbene Hautplättchen. Also solltest du alles vermeiden, was die Kopfhaut weiter austrocknet. Dazu gehört auch zu häufiges Haarewaschen. Besser nur alle zwei Tage das Haar shampoonieren.

2

ZU VIEL SHAMPOO. Same same wie oben. Du benötigst nicht einen Handteller voll Shampoo, um dein Haar gründlich zu reinigen. Schonender für die Kopfhaut ist eine geringere Dosierung. Übrigens: Selbst Shampoos ohne starke Schaumbildner reinigen das Haar gründlich, wenn du nur eine haselnussgroße Menge verwendest.

3

FALSCHE INHALTSSTOFFE. Parabene (Konservierungsmittel) und die Reinigungssubstanz Sodium Laureth Sulfate stehen im Verdacht, Allergien, Hautreizungen zu verursachen und sogar krebserregende Wirkung zu haben. Ein harmloserer, aber eben hässlicher Nebeneffekt können Schuppen sein. Checke deshalb mit einer App wie Toxfox die Inhaltsstoffe deiner Haarpflege.

4

ZU HEISSES FÖHNEN. Die höchste Föhnstufe ist nicht nur Gift für dein Haar (Spliss!), sondern auch für die Kopfhaut, die weiter ausgetrocknet wird. Lieber die warme, aber eben nicht heiße Temperaturstufe wählen.

5

FALSCHE PRÄVENTION. Du verwendest vorsorglich ein Anti-Schuppenshampoo, aus Angst, dass sich die weißen Flocken bilden könnten? Das ist leider auch nicht gut. Ein Anti-Schuppenshampoo sollte maximal einen Monat lang verwendet werden, sonst kann es das Gleichgewicht der Kopfhaut stören – und genau das Gegenteil bewirken.

Thema: Haare