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Diese Mutter macht sogar im Kreissaal noch Fitness

Vorbildlich - oder völlig übertrieben? Diese Schwangere teilte ein Video, auf dem sie sogar in den letzten Stunden vor der Geburt noch Fitness macht.

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Diese Mutter macht sogar im Kreissaal noch Fitness
© Instagram/bubs2bikinis

Anna Strode aus Melbourne ist Fitnessbloggerin – und eine richtig coole Frau. Die zweifache Mutter macht regelmäßig mit ihren inspirierenden Workout und einem realistischen Körperbild von sich reden. Anna propagiert keine ultraschlanke Figur, wo sich neben Bauchmuskeln neben Rippen abzeichnen, sondern für Sport als Instrument für einen gesunden, fitten Körper.

Doch eines ihrer Postings auf ihrem Instagram-Kanal sorgt für geteilte Meinungen. Denn wenige Stunden vor der Geburt ihres dritten Kinder veröffentlichte die hochschwangere Anna ein Video, in dem sie im Kreissaal noch ein paar Workout-Übungen macht...

In dem Clip ist zu sehen, wie Anna Strode knapp vor der Niederkunft mit Tochter Madi Grace ihre te Trainingsroutine – von Kniebeugen bis zu Ausfallschritten – vollführt. Mehr als 53.000 Follower haben den Clips bislang gesehen. Während es manche User absolut unverantwortlich finden, mit Kontraktionen noch Sport zu machen, unterstützen ihre Fans die Dreifach-Mama: "Es ist toll, welche Energie du noch hast – und dass du bis zur letzten Minute vor der Geburt noch fit bleibst."

Bereits im Vorfeld hatte Anna laufend ihr Fit-Programm während der Schwangerschaft gepostet - teilweise sogar durch witzige Einbindung ihres Ehemannes:

Ist Sport in der Schwangerschaft gefährlich fürs Baby?

Tatsächlich galt Sport lange Zeit als gefährlich für das ungeborene Leben – heute wird Fitness in der Schwangerschaft ausdrücklich empfohlen. Der Grund: Regelmäßiges Training hält die Mutter fit, vermindert typische Rückenprobleme und Wassereinlagerungen, eine zu starke Gewichtszunahme, Schwangerschaftsdiabetes und Depressionen.

Laut einer US-Studie der Johns Hopkins University hat selbst ein intensiveres Training keine negativen Auswirkungen auf das Kind oder den Verlauf der Schwangerschaft. Risikoschwangere sollten dennoch ihr Training mit dem Arzt absprechen. Nur der kann grünes Licht für Sportart und Pensum geben.

Allerdings sollte die gerade Bauchmuskulatur ab der 20. Schwangerschaftswoche nicht mehr dynamisch gekräftigt werden. Das heißt, Übungen wie Crunches (Bauchpressen) sind passé. Besser sind isometrische Übungen, bei denen die Muskulatur ohne Bewegung angespannt wird. Die schräge und seitliche Bauchmuskulatur darf bis zum Ende der Schwangerschaft gestärkt werden.

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