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Frühjahrsputz für den Darm!

Wie wir unserer Mitte wieder auf die Sprünge helfen.


Frühjahrsputz für den Darm!
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Hinter uns liegen lange, kalte Monate. Für viele Menschen war in dieser Zeit der Marathon vom üppigen Weihnachtsessen bis zu den Faschingskrapfen die einzige Bewegung, die sie bekommen haben. Und mit Ostern liegt schon das nächste Fest mit gehaltvollen Feiertagsmahlzeiten vor uns. Für unseren Darm bedeutet die Kombination aus schwerer Kost und Bewegungsmangel Schwerstarbeit. Dabei wollen wir doch beschwingt in den Frühling starten! Glücklicherweise kann man schon mit ein paar einfachen Maßnahmen den Darm wieder ins Gleichgewicht bringen.

Rund 100 Billionen Bakterien besiedeln den Darm. Sie werden als Mikrobiom bezeichnet und sind dafür verantwortlich, dass die aufgenommene Nahrung verdaut und weiterverarbeitet wird. Doch der Einfluss auf die gesamte Gesundheit reicht noch weiter: Mittlerweile weiß man nämlich, dass die Mikroben auch das Immunsystem unterstützen und in engem Zusammenhang mit der Stimmung stehen. Wenn das Gleichgewicht der Darmflora gestört wird, etwa durch Magen-Darm-Erkrankungen, einseitige Ernährung oder eine Antibiotika-Therapie, sind oft Bauchschmerzen, Müdigkeit, Verstopfung, Blähungen, Trägheit und sogar depressive Verstimmungen die Folge.

Frühjahrsputz für den Darm

Wer seiner Darmflora etwas Gutes tun möchte, startet am besten mit einer Darmreinigung in die bevorstehende Jahreszeit. Als wirksame Hausmittel haben sich Flohsamen, Leinsamen, Weizenkeime, Glaubersalz, Rizinusöl, Heilerde und Einläufe erwiesen. Auch Lebensmittel wie Pflaumen- oder Sauerkrautsaft haben eine reinigende Wirkung.

Wellnesskur für den Darm

Gleichzeitig mit der Darmreinigung, die im Normalfall zwischen zwei und vier Wochen dauert, sollte damit begonnen werden, die Darmflora zu pflegen, also die nützlichen Darmbakterien zu vermehren. Dabei spielen Probiotika eine wichtige Rolle (erhältlich in der Apotheke). Aber auch die richtige Ernährung ist für einen gesunden Darm entscheidend. Achte auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr und ballaststoffreiche Kost. Müsli, Trockenobst, Vollkornprodukte, Beerenobst und Gemüse – vor allem Hülsenfrüchte – eignen sich ebenso wie Joghurt und Buttermilch sehr gut, um die Darmtätigkeit anzuregen. Regelmäßige Bewegung und Bauchmassagen – im Uhrzeigersinn und somit in Verdauungsrichtung – unterstützen die Verdauung zusätzlich. Wer hin und wieder einen Fastentag einlegt und auf stark verarbeitete Lebensmittel, Convenience Food und Zucker weitgehend verzichtet, erleichtert dem Mikrobiom seine Arbeit. Und darf sich als Belohnung über bessere Stimmung, mehr Schwung und Wohlbefinden sowie ein stärkeres Immunsystem freuen.

Text: Claudia H.

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