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Was hilft gegen Seitenstechen beim Laufen?

Setzt der stechende Schmerz in der Seite ein, dann stoppt man sofort. Aber was kann man tun, damit dieser gar nicht erst auftaucht? Oder so schnell wie möglich wieder verschwindet? 7 Tipps, damit du nicht mehr zu stoppen bist!

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Seitenstechen
© iStock/ Dirima

Was ist Seitenstechen?

Ganz geklärt ist das Phänomen des stechenden Schmerzes bei körperlicher Anstrengung nicht. Er kann sowohl links (auf Höhe der Milz), als auch rechts (in der Nähe der Leber) auftreten und es gibt zwei Erklärungsansätze dafür:

  • Einerseits kann die verstärkte Durchblutung der Organe während des Trainings insbesondere bei der Milz zu einer Anschwellung führen, die die Schmerzen verursacht.
  • Andererseits könnte der Ausgangspunkt im Zwerchfell beziehungsweise in der Atmung liegen. Längerfristiges tiefes und schnelles Atmen belastet das Zwerchfell und kann das Stechen bedingen.

Was tun gegen Seitenstechen?

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Je trainierter man ist, desto seltener zeigt sich das unangenehme Phänomen, da sich scheins auch die Organe an den "Ausnahmezustand" gewöhnen. Wer am Anfang der Laufkarriere Probleme hat, sollte unbedingt langsamer laufen beziehungsweise Gehpausen einplanen.

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Mit vollem Magen läuft sich nicht gut: Direkt nach dem Essen sollte körperliche Anstrengung vermieden werden.

3

Ist das Seitenstechen bereits aufgetaucht, sollte die Geschwindigkeit verringert oder ganz pausiert werden, bis die Schmerzen abgeklungen sind.

4

Oftmals hilft es auch, die stechende Stelle zu massieren oder mit der flachen Hand dagegen zu drücken.

5

Tiefes Ausatmen mit Unterstützung der Bauchmuskulatur dehnt darüber hinaus das Zwerchfell und kann den Krampf mindern.

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Versuche deine Atmung zu kontrollieren und zu rhythmisieren. Beispielsweise so: Atme 2 bis 4 Schritte ein und genauso viele wieder aus.

7

Fortgeschrittene können Folgendes probieren: Atme immer dann aus, wenn das Bein deiner nicht schmerzenden Seite den Boden berührt.

Thema: Laufen