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"Sekundäres Ertrinken": Junge stirbt in seinem eigenen Bett nach dem Schwimmen

Dieser Fall erschütterte viele Menschen: Ein kleiner Junge erstickte Tage nach einem Badeausflug. Was steckt hinter dem sekundären Ertrinken und wie kann ich es verhindern?


sekundäres Ertrinken
© iStockphoto.com

Ganz wenig Wasser kann leider schon lebensbedrohlich sein! Das Phänomen "sekundäres Ertrinken" kann mehrere Stunden nach dem Badespaß auftreten und im schlimmsten Fall zum Tod führen.

Denn es kann so schnell passieren, dass Kinder Wasser in die Lunge bekommen: Beim Herumtoben im Pool oder See oder beim Untertauchen nach der Wasserrutsche atmen die Kleinen schnell mal ein paar Schluck ein, die in die Lunge geraten können. Zwei Milliliter pro Kilogramm Körpergewicht können dabei schon gefährlich werden. Beispielsweise bei einem Gewicht von 16 Kilogramm wären dies 32 Milliliter, in etwa drei Esslöffel Wasser.

Wer Wasser einatmet, kann Tage später daran ertrinken

Diese Wasseransammlung in der Lunge kann zu Entzündungen, Schwellungen oder Lungenschäden führen - lange nach dem Einatmen. Panik muss man deswegen aber nicht bekommen, denn es gibt nur sehr selten Fälle des sekundären Ertrinkens. Und erkennt man die Gefahr rechtzeitig, erholen sich die Patienten wieder komplett.

Wenn jedoch einige dieser Symptome nach dem Schwimmen auftreten, sollte dringend medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden:

So erkennst du die ersten Anzeichen des sekundären Ertrinkens:

  • Müdigkeit
  • Husten
  • Blässe
  • Unruhe
  • angelaufene Lippen
  • Vergesslichkeit
  • flache Atmung
  • Atemnot
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schmerzen im Brustkorb

Mehr dazu erfährst du im folgenden Video: