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Rezept: Selbstgemachte Faschingskrapfen

Meine Omi hat im Fasching immer Krapfen gemacht und aus diesem Grund backe ich die Faschingskrapfen jedes Jahr selbst. Mit diesem Rezept geht das ganz einfach und wir wissen doch alle: Selbstgemacht schmeckt halt doch am besten.

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krapfen
© Photo by istockphoto.com

ZUTATEN

600 g Mehl
1 Pkg. Germ
120 g Butter
60 g Zucker
6 Dotter
1 Prise Salz
1 EL Rum
250 ml Milch
Marillenmarmelade zum Füllen
Öl zum Backen (Bona- oder Rapsöl)
Staubzucker zum Bestäuben

ZUBEREITUNG

Aus 1/8 l Milch, etwas Zucker, 1 Prise Mehl und dem Germ ein Dampfl zubereiten. Für das Dampfl Milch erwärmen (lauwarm) und Germ darin auflösen. Mit etwas Zucker und Mehl verrühren und etwas Mehl bestäuben. Das Dampfl an einem warmen Ort (am besten im ausgeschalteten, zuvor angeheizten 80° heißen Ofen) zugedeckt gehen lassen, so lange, bis es sich verdoppelt hat.

Dotter mit Zucker sehr cremig aufschlagen. Die restliche warme Milch, Salz, Rum und flüssige Butter hinzugeben und weiterschlagen. Dann das Dampfl gemeinsam mit der Eier-Milch-Masse zum Mehl geben und (am besten in der Küchenmaschine) zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Erneut an einem warmen Ort zugedeckt etwa 30 Minuten gehen lassen.

Dann den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kurz mit den Händen durchkneten und den Teig in kleine Stücke teilen. Diese einzeln etwas kneten, dann zu einer Kugel formen und diese etwas auseinanderziehen (damit die Faschingskrapfenform entsteht).
Die Teigkrapfen auf ein mit einem bemehlten Geschirrtuch belegtes Blech setzen, zudecken und 15 Minuten rasten lassen.
Ausreichend Öl erhitzen (in einem großen Topf, da die Krapfen schön schwimmen müssen) und die Krapfen darin auf jeder Seite goldbraun backen. Vorsichtig umdrehen, damit der berühmte weiße Rand zwischen den gebackenen Stellen auch wirklich weiß bleibt.

Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Dann Marillenmarmelade erhitzen und glattrühren. Idealerweise in eine Backspritze (Spritzen, die man auch beim Keksebacken verwendet, haben solche dünnen Aufsätze zum Befüllen) füllen und die Krapfen damit füllen. Mit Staubzucker bestreut servieren.

Tipp: Wer keine Spritze zuhause hat, gibt 1 TL Marmelade (nicht glattgerührt) in den Teigrohling, schließt den Teig und rollt dann das ganze zu einer Krapfenform in den Händen. Hier muss man aber aufpassen, dass der Krapfen nicht aufplatzt.

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