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Wenn Brokkoli nach Schnitzel schmeckt

Mit "Set to Mimic" könnten wir in Zukunft Gesundes essen, aber Ungesundes schmecken - denn die Zukunftstechnologie verwandelt unsere geschmackliche Wahrnehmung.

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Brokkoli
© Stockbyte/ Thinkstock

Woran scheitert es zumeist, dass wir uns nicht gesünder ernähren? Ganz einfach: Gedünstetes Gemüse schmeckt einfach nicht so gut wie eine Portion knusprige Pommes frites oder ein saftig-süßer Schoko-Muffin. Zumindest NOCH nicht. Denn gäbe es "Set To Mimic" bereits, würden wir uns wohl alle nur mehr von frischem Obst und Gemüse ernähren, das jedoch nach den kalorienreichsten Sünden überhaupt schmeckt.

Sorina Răsteanu kreierte das Geschirr der Zukunft, das gemeinsam mit einem Mikrochip den Geschmack von Lebensmittel und Getränken nach Wahl verändert. Und Karfiol schmeckt dann auf einmal wie Chips oder eine Karotte wie Vanilleeis.

Set to Mimic

Was man dafür tun muss? Nicht viel: Das gesunde Essen auf den Spezialteller legen, darauf einstellen, wonach die Nahrungsaufnahme schmecken soll, ein haftendes Gelpad an der Schläfe anbringen und los essen. Der im Gelpad enthaltene Microchip kommuniziert quasi drahtlos mit unserem Gehirn, weckt Erinnerungen an frühere Esserlebnisse und lässt uns so das Gewünschte riechen und schmecken.

Das folgende, kurze Video zeigt, wie es funktioniert:

Leider handelt es sich bei Set To Mimic bisher nur um ein Konzept, aber wir halten sämtliche Daumen und Geschmacksknospen, dass dieses bald in die Realität umgesetzt wird und wir künftige Heißhungerattacken ganz einfach mit einem leichtem Salat hinter uns bringen.

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