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Sarah Jessica Parker: SatC ist nicht gut gealtert

Carrie-Darstellerin Sarah Jessica Parker hat Klartext gesprochen: Ihrer Meinung nach passt Carrie nicht mehr in das New York der heutigen Zeit!

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Sarah Jessica Parker: SatC ist nicht gut gealtert
© 2018 Getty Images

Carrie, Samantha, Miranda und Charlotte: Vier grundverschiedene Frauen, die alle das Lbene in einer boomenden Großstadt meistern. Die Serie "Sex and the City" (kurz SatC) lief von 1998 bis 2004 und begeisterte abertausende ZuseherInnen. Und vieles, was die vier Ladies von sich geben hat sicherlich auch noch heute eine Relevanz, doch eben nicht alles. Das findet zumindest Carrie-Darstellerin Sarah Jessica Parker.

Die Schauspielerin hat in einem Podiumsgespräch beim "Future of Everything Festival" Klartext gesprochen und dargelegt, was sie an der Serie nicht mehr aktuell und modern findet. New York hätte sich politisch, wirtschaftlich und sozial komplett verändert, weshalb sich Carrie und die Girls heute gar nicht mehr so gut zurechtfinden würden, wie damals. "Ich weiß nicht, ob Carrie heute so gut reinpassen würde. Ich glaube, dass Carrie ein Produkt ihrer Generation ist und, dass ihre Gespräche über Sex, Politik und Intimität perfekt in jene Zeit damals passen." , sagte Parker.

Außerdem würde die ganze Serie nicht wirklich in die heutige Zeit reinpassen, da einfach Personen anderer Ethnizitäten fehlen und es keine anständige Diskussion über LBGTQ, also die queere Community, gab. Vor allem die fehlende Vielfältigkeit, was Frauen mit verschiedener Herkunft und Hautfarbe anbelangt, wurde auch einer anderen Serie vorgeworfen, die SatC nachempfunden ist: "Girls" von Lena Dunham.

Die Schauspielerin und Drehbuchautorin äußerte sich auch öffentlich zu den Vorwürfen und meinte, dass sie beim Schreiben immer von ihren eigenen Erfahrungen ausgegangen sei, die nichts mit den Erfahrungen einer farbigen Frau zu tun haben. "Weiße Feministinnen haben nicht gerade den Ruf, ihre farbigen Schwestern gut mitgetragen zu haben." , sagte Dunham in einer Radio Show. Damit nahm sie sich auch selbst in die Kritik und meinte, dass sie sich aber nun ausreichend mit dem Begriff "weißer Feminismus" befassen würde. Diese Bezeichnung beschreibt eine gewisse Ignoranz von privilegierten Frauen, die auf die Probleme der marginalisierten Frauen vergessen oder sie gar nicht selbst zu Wort kommen lassen.