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So ändert sich der Sex mit Ende 20

Sex = Sex? Nein. Nicht nur, dass er mal besser und mal schlechter ist. Er ändert sich auch mit dem Alter. Was mit Ende 20 im Bett anders läuft.

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So ändert sich der Sex mit Ende 20

Mit Ende 20 turnt man anders durch die Betten

© Eis.de

Gut, manchmal fummelt man auch mit Ende 20 vor dem ersten Sex mit einem neuen Partner noch nervös und ungeschickt herum wie ein Teenager. Trotzdem: Wir haben an Reife gewonnen. Wir wissen besser, was wir wollen. Und was nicht. Oxytocin ist kein Fremdwort mehr, sondern eine Erklärung (zur Sicherheit, falls es jemanden doch nix sagt: es handelt sich dabei um das FATALE Bindungshormon, das nach dem Orgasmus ausgestoßen wird ).

Was sich sonst noch so alles ändert...

1

Du lernst den Wert von Gleitgel zu schätzen. Noch vor ein paar Jahren hast du Witze über "Schmieröl" gerissen. Heute weißt du, dass Gleitgel besser flutschen lässt. Viel besser.

2

Du weißt, dass du beim Sex das Licht ausmachen kannst – aber irgendwie ist es dir auch wurst. Mit Ende 20 ist dir klar, dass kein Mann beim Sex deine (eingebildeten Makel) entdeckt. Weshalb du etwas entspannter damit umgehst, wenn das Licht an bleibt. Und nicht mehr mitten in der wunderbarsten Fummelei wie von der Tarantel gestochen aus dem Bett zum Lichtschalter sprintest.

3

Du achtest auf die Laken. War es dir früher völlig egal, ob deine Laken bei der Bettgymnastik leiden? Nun, jetzt wo du ein paar teurere Leintücher dein eigen nennst, rutscht dir schon mal der Satz: "Warte, ich leg' noch ein Handtuch auf" über die Lippen. Oder geht dir (besser) zumindest durch den Kopf.

4

Leg hair – don't care! Du hast dich nicht rasiert. Aber mittlerweile hast du genug Erfahrung um zu wissen, dass noch nie ein Typ knapp vor dem Koitus geflüchtet ist, weil ein paar Stoppeln auf deinen Beinen sprießen.

5

Deine Erwartungen an Männer sind viel höher (und auch wesentlich niedriger). Du weißt, worauf es ankommt, und auf was nicht. Du hast das erste Mal einen Mann in deinem Bett gehabt, der nicht konnte (Alkohol!). Du hast mit einem anderen Mann das halbe Kamasutra durchgeturnt – und lässt das in Hinkunft deinem Rücken zuliebe bleiben. Und du hast mit einem Mann mit haarigem Rücken geschlafen und weißt nun, dass dies nicht auf deine Favoritenliste kommt – aber auch nicht das Schlimmste der Welt ist, wenn er sonst zuckersüß ist.

6

Du erkennst, dass Oralsex bequem sein kann. Früher hast du Oralsex für die Vorspeise gehalten, die keine große Rolle auf dem Weg zum Hauptmenü spielt. Jetzt weißt du, dass ein gepflegter Cunnilingus durchaus der schmackhafte Hauptgang sein kann. Und ein Blow Job manchmal bequemer als die Bettgymnastik ist.

7

Du akzeptierst deinen Körper. Mittlerweile weißt du, dass fast jede Frau Cellulite hat. Und niemand wie ein Supermodel aussieht - nicht einmal ein Supermodel selbst. Also kannst du entspannen – der beste Weg zu gutem Sex.

8

Du sprichst Tacheles. Du bist nicht mehr so schüchtern, dass du ihm nicht sagst, wie und vor allem wo er dich anfassen soll. Du äußerst deine Wünsche und Fantasien. Zumindest immer öfter...

9

Du verhütest – IMMER. Du hast schon ein paar Mal zu oft bang auf Schwangerschaftstests geschaut. Und willst auch nicht mehr unbedingt auf deinen Aids-Test warten. Weshalb du jetzt kompromisslos IMMER verhütest. Er hat kein Kondom? Dann wird das heute Nacht nichts mit uns.

10

Du weißt: Selbstbefriedigung ist manchmal besser. Sogar, wenn dein Partner greifbar ist: Manchmal ist es einfacher, schneller und bequemer, selbst Hand anzulegen als eine Stunde herumzumachen.

Thema: Sex & Erotik