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Wir müssen über Sex-Szenen in Filmen reden!

Es gibt nichts Unglaubwürdigeres als Sex-Szenen in Filmen und sie legen die Messlatte für echten Sex viel zu hoch. Hier eine Auflistung der 5 skurrilsten Szenen:


Wir müssen über Sex-Szenen in Filmen reden!

Habt ihr euch schon einmal sexy in ein Bettlaken gewickelt?

© istockphoto.com

Sex-Szenen in Filmen sind unrealistisch, denn sie sind inszeniert und verkürzt und vermitteln ein falsches Bild von echtem Sex. Das Traurige ist, dass sich Jugendliche an solchen „Idealen“ orientieren und glauben Sex sei wirklich so romantisch und klischeehaft. Sex-Szenen werden oft viel leidenschaftlicher und perfekter dargestellt, als sie es in Wirklichkeit sind. Die Abläufe sind synchron und geschmeidig, fast schon einstudiert, obwohl die Charaktere sich doch gerade erst kennengelernt haben. Niemand bleibt in der eigenen Kleidung hängen, stattdessen zieht man sie sich gegenseitig in Zeitlupe aus. Ich kenne auch keine Frau, die von Penetration alleine zum Orgasmus kommt und auch keine einzige Frau, die ein gut bezogenes Bett ruiniert, um sich aus einem Bettlaken eine griechische Toga zu binden. Wer hat denn überhaupt ein Bettlaken? Ich dachte wir benutzen alle nur Spannbetttücher und Daunendecken? Und hat man sich nicht gerade erst nackt gesehen? Warum muss man sich jetzt beschämt bedecken?

Noch mehr solcher seltsamen Sex-Klischees folgen in der untenstehenden Auflistung.

1

Wild rumknutschend die Wohnungstür öffnen
Noch nie in meinem Leben habe ich so etwas erlebt. Wenn man vorher auf einem Date war, es gut geht, man sich attraktiv findet, schon im Lokal wild geknutscht hat und plötzlich beschließt nach Hause zu fahren, um das Offensichtliche zu tun, dann ist die Fahrt dahin eigentlich ziemlich unentspannt. Auch das Öffnen der Wohnungstür ist sehr unsexy. Plötzlich ist man nervös und ungeschickt und beginnt nicht plötzlich wild rumzumachen, nur, weil man vor der eigenen Haustüre steht. No, no!

2

Sich gegenseitig in Zeitlupe und super romantisch ausziehen
Ich warte sehnsüchtig auf den Moment, an dem das passiert. Ich stelle mir das ziemlich schön vor. Die Wahrheit ist aber, dass man in den meisten Fällen zwar beginnt sich gegenseitig auszuziehen, weil man will, dass der andere endlich nackt ist, sich dabei aber sehr ungeschickt und nicht besonders romantisch anstellt. Manchmal bleibt irgendetwas irgendwo hängen und plötzlich droht einer fast zu ersticken, also zieht man sich lieber gleich selbst aus. Außerdem kenne ich keine Frau, die nicht schon mal in ihrer engen Hose hängen geblieben ist, deshalb fast umgefallen wäre und sich fast das Bein gebrochen hätte. Just saying!

3

Von Null auf Hundert Sex haben
Es gibt tatsächlich Schritte, die eingehalten werden sollten, ab dem Moment, wo man Lust bekommt bis zu dem Moment, wo man plötzlich mitten im Geschehen ist. Es ist ein Prozess, der bitte, bitte geehrt und wertgeschätzt werden muss. Noch nie habe ich gehört, dass jemand Lust auf Sex hatte und plötzlich war man schon tief ineinander verschlungen. Was ist aus dem Vorspiel geworden?

4

Sex ist einfach nur ein Loch treffen
In Filmen wird Sex so dargestellt, als müsste man nur das Loch treffen und fertig. Beide sind gekommen. Das ist nicht wahr! Sex ist so viel mehr als das und diese verkürzten, unrealistischen Szenen vermitteln ein vollkommen schlechtes Bild.

5

Orgasmen, vor allem weibliche
Lasst euch eines gesagt sein: Nur 25 Prozent der Frauen haben einen Orgasmus von penetrativem Geschlechtsverkehr. Die restlichen 75 Prozent brauchen schon etwas mehr als nur das. In Filmen kommt generell jede Frau. Beim ersten Mal mit einem neuen Mann kommen sie auch und dann auch noch gleichzeitig mit dem Mann. Bitte nennt mir eine Frau, der das jemals passiert ist? Sie ist vermutlich ein Einhorn und existiert somit nicht.