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Sex-Träume

Während wir träumen, erleben wir oft erotische Geschichten. Was unsere Sex-Träume bedeuten – und was Forscher dazu meinen.


Sex-Träume

Leidenschaftliche Fantasien in der Nacht – welche Bedeutung haben sie wirklich?

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Manchmal möchte man gar nicht mehr aufwachen. Etwa, wenn man von heißem, leidenschaftlichen Sex träumt. Wunschvorstellung? Wilde Fantasie? Was bedeuten das nächtliche Kopfkino wirklich?

Dass nachts unbewusste Wünsche ans Licht kommen, wie uns der gute alte Sigmund Freud Glauben machen wollte, hat die Forschung mittlerweile widerlegt. Heute weiß man: Träumen ist Sehen mit dem inneren Auge. Im Traum spielen wir also durch, was wir am Tag erlebt haben, oder experimentieren mit Vorstellungen, die uns Angst machen, um sie besser bewältigen zu können. Vor allem arbeiten wir das auf, was uns emotional besonders beschäftigt. Unsere Gefühle sind daher auch der beste Wegweiser bei der Traumdeutung .

Was bedeuten die Sex-Träume?

Eine wilde Nacht mit David Beckham ? SM-Sex à la "Shades of Grey" ? Was man im Bett über sich selbst erfährt

Auch wenn man vom Seitensprung des Partners träumt: ihm darf man keine Schuld daran geben. Denn der Traum sagt immer nur etwas über den Träumer aus. Kanadische Wissenschaftler haben festgestellt, dass Menschen, die von Untreue träumen, häufiger zu Eifersucht neigen.

Sex-Träume bedeuten nicht, dass man sich das wirklich so wünscht oder die Vorstellungen womöglich real werden. Frauen erleben im Traum gelegentlich Vergewaltigungen. Mit Wunschbildern hat das definitiv nichts zu tun! Schämen ist absolut überflüssig.

Spür' lieber nach, sei offen für die mit dem Traum verbundenen Gefühle: Wie war der Tenor der Szene? Hast du dich bei deinem erotischen Traum gedemütigt, wagemutig oder mächtig gefühlt? Welche Assoziationen verbindest du damit? In den Emotionen liegt die Kernaussage des Traums.

Kurz nach dem Aufwachen lagern die Bilder aus dem Schlaf noch im Arbeitsspeicher des Gehirns – allerdings werden sie schnell überschrieben und die Erinnerung an den Traum verschwindet. Wer die Visionen also nicht so schnell vergessen möchte, sollte die Augen schließen und intensiv an den Traum denken. Dann bleibt die Erinnerung länger erhalten.

Sex-Träume mit Verspätung

Meist tauchen Ereignisse vom Tag zuvor in unserem Schlaf auf. Manchmal kann aber auch eine Woche vergehen, ehe wir uns an die geträumte Aufarbeitung machen. "Dream Lag" nennen Wissenschaftler dieses Phänomen. Wenn Erfahrungen im Langzeitgedächtnis abgelegt werden, dauert das bis zu sieben Tage, dabei können sich Bilder aus der Speichermasse in den Traum verirren. Sollte man also im Traum den Quickie vom letzten Wochenende wieder erleben: Der wird gerade gespeichert!

Am Bauch träumt man schärfer

Wer sich erotischere Träume wünscht, sollte sich in der Nacht auf den Bauch drehen. Forscher der Universität Hongkong haben festgestellt, dass in dieser Position die Häufigkeit erotischer Träume steigt, weil dabei die Genitalien stärker durchblutet werden. Ein Tipp: Wer auf der rechten Seite schlummert, hat positivere Träume und weniger Albträume!

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