Ressort
Du befindest dich hier:

Sex sells? Ist das euer Ernst?

Sandwiches, Post-its, Autoreifen - allesamt wahnsinnig sexy. Nicht. Und daher bemüßigt sich die Werbeindustrie sexualisierter und bisweilen erniedrigender Bilder von Frauen, um ihr Produkt besser zu verkaufen.

von

#womennotobjects
© Screenshot/ #womennotobjects

Es geschieht seit Jahrzehnten - und irgendwie fällt es uns schon gar nicht mehr auf: Die Art und Weise, wie Frauen in der Werbung präsentiert werden - sexualisiert und objektifiziert. Dabei lässt sich so manche Kampagne von Porno schon gar nicht mehr unterscheiden - wie dieses witzige Quiz, wo einem bisweilen das Lachen im Halse stecken bleibt - beweist: Ist das nun Werbung für Schuhe oder ein Porno?

#womennotobjects

Und auch in folgendem Video werden zahlreiche Werbungen versammelt, bei denen man nur mehr fragend den Kopf schütteln kann. Skurrilerweise stammt dasselbe von einer New Yorker Werbeagentur - da hat man es wohl auch intern nicht mehr glauben können, was für Werbekampagnen bisweilen auf den Markt kommen:

Unter dem Hashtag #womennotobjects möchte man auf sexistische, unnötig sexualisierte, erniedrigende und objektifizierende Darstellung von Frauen in der Werbung aufmerksam machen. Sex sells? Vielleicht machen es sich die Agenturen damit etwas zu einfach und sollten sich ENDLICH einmal einen neuen und amüsanteren Zugang einfallen lassen!

"I am your mother, daughter, sister, employee, manager and CEO. Do not talk to me that way"