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Was, wenn Sex wie eine Geburt abliefe?

Was braucht es für guten Sex? Eine entspannte Atmosphäre. Und für eine Geburt? Eigentlich auch. Dieses Video persifliert, wie es wäre, wenn Sex wie eine Geburt abliefe.

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Was, wenn Sex wie eine Geburt abliefe?
© Screenshot YouTube/ Freedom For Birth

Wisst ihr, wie man das Hormon Oxytocin noch nennt? Liebeshormon. Kuschelhormon. Bindungshormon. Denn Oxytocin wird sowohl beim Sex als auch bei den Wehen und während der Geburt ausgestoßen. Und sorgt dafür, dass wir eine Bindung aufbauen. Zum Partner. Zum Baby.

Unter Stress kann man jedoch kein Oxytocin produzieren. Das gelingt nur, wenn es eine ruhige, angenehme und vom Leistungsdruck befreite Atmosphäre gibt. Was doch eigentlich einleuchtend ist.

Beim Sex sorgen wir meistens automatisch dafür. Denn wir nehmen uns Zeit. Wir lassen uns nicht hetzen. Da steht keiner neben uns, der uns zuschreit, was wir als nächstes tun sollen.

Und die Geburt? Wird von vielen Frauen als purer Stress erlebt. Nicht nur wegen der Schmerzen. Sondern auch wegen der Begleitumstände: Krankenhaus. Ärztinnen und Ärzte. Vorschriften.

Die Weltgesundheitsorganisation WHO empfiehlt Schwangeren während der Wehen Bewegungsfreiheit und die freie Wahl der Gebärhaltung. Trotzdem finden in Österreich und Deutschland über 70 Prozent der Geburten auf dem Kreißbett liegend statt.

In diesem Video persifliert daher die Initiative "Freedom For Birth" genau dieses (Un-)Verhältnis. Indem sie darstellt, wie Sex ablaufen würde, wenn man ihn wie eine Geburt behandeln würde. Mit Druck, mit Handlungsanweisungen, mit wenig Selbstbestimmung... aber seht selbst:

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