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Hase, sorry: Aber unser Sex ist mir zu fad!

Der Sex mit deinem Partner ist dir zu langweilig geworden? Eine neue Studie zeigt, wie schnell Frauen die Lust in einer Beziehung verlieren. Und woran es liegt!

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Hase, sorry: Aber unser Sex ist mir zu fad!
© iStockphoto

Irgendwas ist passiert. Vor wenigen Monaten hat man mit dem Typen, der da neben einem liegt, noch leidenschaftlich rumgemacht. Und heute? Klar schläft man noch miteinander. Ab und zu. Aber eigentlich ist es auch ganz okay, wenn man sich jetzt nur zur Seite dreht und das verdiente Schläfchen beginnt...

Eine neue Studie belegt: Im Schnitt verlieren Frauen bereits nach 12 Monaten das Interesse am Sex mit ihrem Partner.

Für die Untersuchung sammelte das British Medical Journal die Daten von 4.839 Männern und 6.669 Frauen im Alter zwischen 16 und 74 Jahren. Dabei zeigte sich: Beide Geschlechter gaben an, dass der Sex in einer Beziehung mit der Zeit abflacht, die Leidenschaft nicht mehr so groß wie zu Beginn ist. Doch bei Frauen stellte sich dieses Gefühl wesentlich schneller ein... Nach nur einem Jahr hatten sie kaum mehr Lust auf Sex.

Als Beweggründe für ihre nachlassende Sex-Begeisterung in der Beziehung gaben die befragten Frauen an: Der tägliche Stress mit Job, Kindern und Haushalt fordere sie derart, dass sie abends eigentlich nur schlafen möchten. Auch die Männer fühlten sich vom Alltag überfordert – jedoch dauerte es bei ihnen laut der Untersuchung länger, bis die Anstrengungen zu einem Nachlassen der Libido führten.

Als weitere Ursachen für ein Nachlassen der Lust nach nur 12 Monaten nannte das Gros der Frauen auch noch einen Mangel an emotionaler Nähe, Kommunikationsprobleme mit dem Partner oder gesundheitliche Probleme. 34% der Frauen gaben an, sehr gut auch ohne Sex leben zu können...

Fehlende Lust: Welche Rolle die Chemie spielt

Natürlich kommt es im Laufe einer Beziehung zu einem Nachlassen der Hormone. In der Anfangsphase der Verliebtheit verursachen die verstärkt ausgestoßenen Glückshormone Dopamin und Adrenalin in Kombination mit dem vermehrt produzierten männlichen Sexualhormon Testosteron ein Feuerwerk in der Libido. Mit der Zeit normalisiert sich dies wieder – stattdessen wird nun eher das Bindungs- oder auch "Kuschelhormon" genannte Oxytocin produziert.

Es spielt also auch ein wenig die Chemie eine Rolle, wenn Frauen der Sex mit dem Partner nach einiger Zeit zu langweilig wird.

Thema: Sex & Erotik