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Nichts für Nachtschattengewächse: Shadow Roots

Ein sichtbarer Haaransatz bei gefärbten Haaren ist schon lang kein No-Go mehr. Vielmehr haben Frisöre sichtbar Spaß mit kreativ gefärbten "Shadow Roots".

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Shadow Root
© instagram.com/kristina.cyan

Unsere westliche Gesellschaft lebt von starkem Individualismus. Aus soziologischer Sicht kann man das durchaus negativ sehen, aber zumindest bei der Selbstinszenierung sind uns kaum mehr die Hände gebunden. Unrasiert, rasiert, tätowiert, gepiercet und geschminkt: Wenn man sich traut, kann man alles machen - egal, welches Geschlecht man hat.

Und auch bei den Haarstyles geht heute so viel mehr. Bunte Mähnen sind absolut salonfähig. Und auch ein sichtbarer Haaransatz schockiert niemanden mehr. Ganz im Gegenteil: FrisörInnen und ColoristInnen spielen sich sogar mit dem anders gefärbten Nachwuchs. Als Shadow Roots wird etwa ein dunkler Ansatz verstanden, der sehr helles Haar natürlicher wirken lassen soll. So wird auch die Zeit zwischen den Frisörbesuchen verlängert, da der eigene Haaransatz mit dem "schattierten" Part verschmilzt.

Die neuen Shadow Roots sind aber ein bisschen exzentrischer als ihre natürlichen Schwestern. Man versucht nicht, den Ansatz zu kaschieren, sondern hebt ihn extra hervor. Vor allem bei hellen Haaren wirkt der Kontrast zwischen einem pastellfarbenem Haaransatz und blonden Wellen einfach toll. Na klar, ein bisschen ungewöhnlich ist es schon, die Knallfarbe an den Haarwurzeln und die natürlichen Töne an den Spitzen zu haben. Doch es schaut wirklich besonders aus!

Themen: Haare, Trends