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Shampoo-Experiment: "No Poo" – jetzt ist die richtige Zeit, es auszuprobieren!

Eine Sache, die viele ausprobieren wollen, im Alltag aber kaum schaffen: Die Haare mal eine ganze Weile NICHT zu waschen... Das soll nämlich Wunder für die Kopfhaut tun und dafür sorgen, dass das Haupthaar langsamer fettig wird.

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© Photo by Thinkstock

Sechs Jahre lang ohne Shampoo? Klingt irgendwie eklig, komisch und geradezu unvorstellbar. Doch der Trend #nopoo scheint immer mehr und mehr Fans zu bekommen und aus diesem Grund hat die New Yorker Journalistin Sarah Theeboom sich an das Experiment gewagt, 6 Jahre lang kein Shampoo zu verwenden.

Und ganz ehrlich? Wir wollten es auch schon ein ganzes Zeiterl ausprobieren, das mit dem Haare einfach mal nicht waschen oder dabei zumindest auf das Shampoo zu verzichten. JETZT ist der perfekte Zeitpunkt dafür. Es soll nämlich Wunder für die Kopfhaut bewirken und dafür sorgen, dass die Haare danach langsamer fettig werden. Um im Home Office beziehungsweise in Quarantäne trotzdem eine gute Figur zu machen? Trockenshampoo verwenden. Das wurde beim Hamsterkauf nämlich bestimmt nicht leer gekauft...

Warum Sarah Theeboom darauf schwört, sich die Haare nicht mehr mit Shampoo zu waschen

Wie alles begann. Vor ein paar Jahren traf Sarah Theeboom eine Freundin, die ihr von ihrem #Nopoo-Experiment berichtete. Die begeisterte Freundin konnte Sarah überzeugen, das No-Shampoo-Experiment ebenfalls zu testen. Wie? Eigentlich war nicht sie der Grund, sondern vielmehr ihre Haare. Die Journalistin erinnerte sich nämlich, dass die Freundin zuvor unfassbar strohiges, kaputtes und trockenes Haar hatte. Bei dem Treffen hatte sie allerdings plötzlich wunderschöne Haare, die einfach nur toll aussahen...

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Theeboom & das No-Poo-Experiment

Dem Online-Magazin Seventeen verriet Theeboom: "Ich musste meine Haare täglich waschen und trotzdem waren sie sofort wieder fettig und hingen herunter wie Schnittlauch." Damit sie den Selbstversuch auch wirklich durchziehen konnte und nicht in Versuchung kam, ein Shampoo zu benutzen, flog Sarah ohne Shampoo auf ihren dreiwöchigen Thailand-Urlaub.

Die Journalistin beschreibt genau, wie es ihr in der ersten Zeit gegangen ist. Ihre Haare waren fettiger denn je, eklige Schuppen bildeten sich und auch der Geruch war nicht gerade angenehm. Nach den drei Wochen musste sie sich ihrem New Yorker Alltag stellen - daher versteckte sie ihren Kopf unter einem Kopftuch, Haube, Kappe & Hut. Gut, dass sich frau zu helfen weiß!

Doch nach 6 Wochen war alles anders!

Womit Sarah ganz und gar nicht mehr gerechnet hat trat dann nach sechs Wochen ein. Die Haare wandelten sich von unansehnlich und eklig zu "ganz okay". Sie wirkten nicht mehr so ölig und Sarah fühlte sich wieder einigermaßen "normal".

Durch dieses kleine aber positive Erlebnis, zog Theeboom es weiter durch, kein Shampoo zu verwenden. Shampoo blieb im Badezimmerschrank, dafür aber wurde das Haar hin und wieder mit Salzwasser "gewaschen", da Sarah noch ein paar weitere Male ans Meer fuhr. Wieder sechs Wochen später passierte es dann: Ihre Kopfhaut hörte auf, Fett zu produzieren und ihre Haare wurden normal: "So muss mein natürliches Haar gewesen sein, bevor ich damit angefangen habe, es ständig mit irgendwelchem Zeug zu manipulieren. Es war wieder seidig, leicht wellig und völlig kräuselfrei", so die Journalistin im Interview.

Sechs Jahre kein Shampoo

Das Experiment ist nun schon Jahre her und Sarah schwört immer noch auf den No-Poo-Trend. Zwar glaubt die Journalistin nicht, dass die chemischen Inhaltsstoffe in Pflegemitteln grundsätzlich schädlich sind, doch für sie war es die richtige Entscheidung, ihr Haar von nun an nur mehr mit klarem Wasser und gelegentlich einem Conditioner zu waschen.

Fazit

"Es fühlt sich heute viel gesünder an und sieht auch so aus. Also, ich mag mein Haar heute lieber als früher.“