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Shofah SPA im Test

Diesmal hat Beauty-Bloggerin Sophie Burian etwas Exotisches für euch getestet: das erste thailändische SPA Österreichs: das Shofah im 9. Wiener Gemeindebezirk.

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Shofah SPA im Test
© Werk

Den Schwerpunkt legt das Shofah SPA auf die klassische thailändische Massage sowie auf Aromatherapien. Diese haben in ihrer Heimat einen sehr hohen Stellenwert als Behandlungsformen im Gesundheitswesen. Und auch im europäischen Raum gewinnt diese Art von Massagen Anerkennung als alternative Heilmethode bei chronischen Beschwerden des Körpers. Zeit für einen Test. Ich habe mich für eine Kombination entschieden: Peeling und thailändische Massage.

Es geht los!

Man betritt das SPA und ist eigentlich sofort entspannter als auf der Straße. Leise Musik gepaart mit sanften Licht und einer freundlichen Begrüßung machen es aus. Im Vorfeld musste ich mich zwischen verschiedenen Ölen und drei Peelings für die Behandlung und anschließende Massage und entscheiden. Finde ich sehr gut, dass mir nicht wieder irgendein Kokosöl aufgezwungen wird (ich hasse Kokos!). Ich entscheide mich für ein "Entspannungs-Öl" in Kombination mit einem Acai-Peeling. Das fruchtige Passion Fruit Peeling ist mir heute eindeutig zu frech.

Ab nach Thailand.

Bevor es richtig los geht, macht meine Masseurin – natürlich aus Thailand – eine traditionelle Fußwaschung. Nun wird mir im Massagezimmer Unterwäsche und Handtücher gereicht. Schon wird los gepeelt. Während ich vor Entspannung fast einschlafe, wird jede Körperpartie von mir von toten Hautschüppchen befreit. Nach einer halben Stunde werde ich alleine gelassen, um mich zu duschen und von den letzten übrigen Körnchen – in diesem Fall Acaikernen – zu befreien. Danach hüpfe ich wieder auf das frisch bezogene Massagebett. Nun wird massiert. Die thailändische Massage erinnert mich an passives Yoga. Man wird zeitweise aufgesetzt und es wird an Armen und Beinen gezogen. Immer wieder aufs Neue frage ich mich, woher so eine kleine Thailänderin so viel Kraft nimmt? Jeder Wirbel und Muskel wird wieder ins Lot gebracht. Knacks. Drück. Knacks. Uff. Es wirkt Wunder.

Relaxen.

Nach einer Stunde schwebe ich vom Massagetisch in den Ruheraum. Die einzige Entscheidung, die ich treffen muss: Wo entspanne ich nun weiter? Es gibt zwei tolle Innenhöfe mit Liegen oder soll ich mich in die Nähe des Tepidariums legen, falls mir kalt wird? So oder so ich genieße meine frischen Früchte und Saft und würde am liebsten gleich wieder einschlafen. Schmökere mich dann doch durch einen Stapel Zeitschriften. Leider muss ich irgendwann wirklich wieder los und streife abschließend noch neugierig durch das 300 Quadratmeter große SPA. Ich riskiere einen Blick in die sieben Behandlungsräume.

Was ins Auge sticht.

Neben der thailändischen Massage, die in Österreich noch rar zu finden ist, gibt es ein paar ganz besondere Dinge hier: Alle Schwangeren aufgepasst! Es gibt einen extra Schwangerschaftsmassagetisch! Hier kann der Bauch nach unten angepasst werden. Bis zum 9. Monat kann man sich bequem ohne Probleme massieren lassen. Vielleicht auch bequem für Bierbäuche :-) Weiteres gibt es einen Massageraum mit zwei Liegebetten. Hier kann die geschwätzige Kundin gleich mit einer Freundin zusammen behandelt werden, damit niemand warten muss. Ebenso ideal für einen romantischen Pärchen-Entspannungstag . Für einen relaxten Polterabend stehen ein großer Wirlpool und Prosecco bereit. Lasst die Korken knallen!

Fazit.

Der SPA-Amorpfeil hat mich ins Herz getroffen! Wer einmal Asien vermisst, abtauchen oder einfach nur entspannen will, ist hier genau richtig! Eine extrem freundliche, offene Atmosphäre gepaart mit einem einmaligen Angebot ergibt eine wunderbare Kombination.Alle Infos unter shofah.at.