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Jubiläumswoche: 500. Folge „Shopping Queen”

Wir verraten dir spannende Fakten zur Sendung, Guido Maria Kretschmers beste Sprüche sowie ein paar private Einblicke des Stardesigners.

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500. Folge Shopping Queen

Die Kandidatinnen der Jubiläumswoche

© VOX

Was gibt es Schöneres, als Guido Maria Kretschmer beim Ätzen zu zu sehen? Das denken sich wohl mehrere und daher feiert die Stylingshow nun bereits seine 500 Folge. In der Woche vom 8. bis 12. September um 15 Uhr ist die 500. Folge „Shopping Queen” zu bewundern - inklusive zahlreicher Highlights. In Düsseldorf geht es für fünf Kandidatinnen mit ausnahmsweise 1.000 Euro Shopping-Geld unter dem Motto „Jubel, Trubel, Designerstück! Kreiere den perfekten Look zur Lederjacke aus meiner Kollektion!“ in den Modewettkampf.

Anlass genug für uns, um einiges Wissenswerte zur Sendung zu sammeln sowie Guido zum Interview zu bitten:

Guidos beste Sprüche:

  • „Sie sieht aus wie eine Frau, die bei einer Kaffeefahrt ihre Gruppe verloren hat.“
  • Und das soll jetzt einen Designer glücklich machen, wenn die mit einer geknoteten Strickjacke kommt? Also geht’s denn noch?“
  • „In dem Ding wird die nie wieder schwanger!“
  • „Wo rohe Kräfte sinnlos walten, da kann kein Knopf die Bluse halten!“
  • „Die hat nun auch nicht an der Vogue geleckt.“
  • „In so einem Kleid lernst du nie einen Mann kennen. Das wird nie wirklich jemand wollen. Die sieht so aus wie eine Galeristin, deren Galerie nicht läuft.“

Zahlen und Fakten zur 500. Folge „Shopping Queen“:

  • 35 Jahre: Die durchschnittliche „Shopping Queen“-Kandidatin, die eine 98 Quadratmeter große Wohnung, ein monatliches Shoppingbudget von 275 Euro und Kleidergröße 38 hat sowie 1,68 m groß ist.
  • 5 Gewinner: Gab es in der Essener Runde mit dem Motto „Schicht für Schicht ein Gedicht! Kleide dich im Lagenlook“ - jede Kandidatin gewann mit jeweils 34 Punkten.
  • 49 Punkte: Die bisher höchste Punktzahl bekam Ute U. aus Frankfurt, dicht gefolgt von Rosemarie aus Bonn mit 47 Punkten.
  • 10 Punkte: Die Bestnote hat Guido Maria Kretschmer fünfmal vergeben. Und einmal zückte der Star-Designer sogar die 0-Punkte-Karte.
  • 2: Anzahl der Heiratsanträge, die es während der Sendung gab. Und beide Male sagten die gefragten Frauen „Ja“.

Guido im Interview:

WOMAN: Erinnern Sie sich an den schönsten Moment in 500 Folgen "Shopping Queen"?
Guido: Es gab einen Moment beim ersten Live-Walk. Da bin ich rausgekommen und spürte so eine Wärme. Ich dachte: „Ich bin so froh, dass ich dieses Programm mache“. Ich hatte dieses leicht familiäre Gefühl von: „Ich fühle mich wohl mit dem, was ich hier tue.“ Das war ein ganz schöner Moment für mich. Das habe ich noch nie jemandem gesagt – das war wirklich ganz besonders! Es gab auch viele Momente, in denen ich das Gefühl hatte, ich habe die Chance, Mode anders zu erklären. Ich möchte ja nicht, dass es heißt: „Erfolgreicher Designer verliert irgendwann den Kontakt zu den Menschen“. Und es gab Kandidatinnen, die mich zu Tränen gerührt haben. Da habe ich Zuhause manchmal noch Stunden gesessen und gedacht: „Mensch, die klebt jetzt aber an mir wie Pattex.“ – Ihre Geschichte, wie die sich gefreut haben, wie die bei uns gewonnen haben. Ich finde es auch toll, wie viel Mut manche Menschen haben.

WOMAN: Was halten Sie vom Shopping Queen-Konzept?
Guido: Ich denke, dass „Shopping Queen“ mehr ist, als nur eine Styling-Show. Hier geht es nicht darum, mit 500 Euro durch die Gegend zu rennen und sich beliebig etwas zum Motto zu suchen. Da präsentieren sich Menschen mit ihrem Leben. Bei uns können Frauen gewinnen, die vermeintlich nichts haben, außer Geschmack. Die haben vielleicht keine tolle Wohnung und für die sind 500 Euro wahnsinnig viel Geld. Ich finde es auch toll, dass mir nicht vorgeschrieben wird, was ich sagen soll. So kann ich immer darauf achten, dass unsere Kandidaten Lust an der Sendung haben und nicht nur Mode zeigen, sondern auch ihr Leben. Und ich finde, dass man respektvoll damit umgehen muss, wenn Menschen sich im Fernsehen präsentieren. Ich glaube, dass es Respekt braucht, wenn Menschen sagen: „Hallo, ich renne jetzt mal los und zeige mich im Fernsehen“. Ich versuche in ganz vielen Momenten, manchmal auch mit Humor, darauf hinzuweisen, dass das Leben mehr ist. Zum Beispiel kann Bummeln manchmal genauso viel Spaß machen wie Shoppen. Das sind alles Dinge, die ich durch „Shopping Queen“ gelernt habe und die mein Leben beeinflusst haben, das muss ich mal ganz deutlich sagen

WOMAN: Hätten Sie sich gedacht, das die Sendung einmal so erfolgreich wird?
Guido: Nein, das habe ich nicht gedacht. Ich denke auch nicht so erfolgsorientiert. Ich bin jemand, der sehr im Jetzt ist. Ich bin sehr eng verbunden mit Dingen, von denen ich glaube, dass sie Sinn machen. Wenn ich heute etwas tue, würde ich niemals die Augen zumachen ohne vorher gedacht zu haben: „Was war heute sinnvoll und was war nicht sinnvoll?“. Als ich nach meinem ersten Dreh „Shopping Queen“ abends im Bett lag, wusste ich, dass das funktionieren könnte. Und es war ein großes Vergnügen, als ich nach der Quote schaute und merkte: „Oh Gott, das geht wirklich – es funktioniert!“.

WOMAN: Wie hätte Ihre Karriere ausgesehen, wenn Sie nicht in der Medien- oder Modewelt durchgestartet wären?
Guido: Ich hätte viele andere Dinge tun können. Ich wäre vielleicht ein guter Arzt geworden, weil ich empathisch bin und weil ich Anatomie sehr liebe. Ich mag Menschen. Vielleicht wäre ich auch ein guter Psychologe geworden. Oder ein guter Konditor – ich kann nämlich sehr gut backen und hübsch dekorieren. Vermutlich wäre ich auch ein guter Familienvater geworden, wenn es anders gelaufen wäre. Ich hätte vielleicht sechs Kinder und würde mit denen Makramee-Kurse belegen. Es hätte so einiges sein können. Aber ich bin eben ein textiles Kind gewesen. Ich hatte immer Stoff zwischen den Händen. Meine Mutter hat immer gesagt: „Der Guido ist ein Intellektueller mit Nadel und Faden in der Hand“.

500. Folge Shopping Queen

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