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Silvesterknaller: Schutz für Hund & Katze

Pfeifende Raketen, explodierende Knaller – Silvester ist für unsere Tiere purer Stress. Wie man Hund, Katze & Co. vor dem Lärm schützt.


Silvesterknaller: Schutz für Hund & Katze
© Corbis

Pure Panik – anders kann man das Gefühl, das Tiere an Silvester erleiden müssen, gar nicht beschreiben. Die lauten Raketen, Böller, Feuerwerk das grelle Licht und der plötzliche Lärm kann bei Vierbeinern sogar zu einer echten "Silvester-Neurose" führen. Denn die Tiere reagieren besonders sensibel auf Geräusche. Der plötzlich auftretende, ungewohnte Lärm in der Silvesternacht – und häufig auch schon Stunden zuvor – versetzt sie in Angst und Schrecken. Es kann zu Gehörschäden kommen. Nicht selten landen zudem Haustiere in dieser Zeit mit Brand- und Augenverletzungen in den tierärztlichen Notdiensten. Daher sollten in der Nähe von Stallungen und Privathaushalten mit Tieren keine Knaller gezündet werden.

Folgende Tipps helfen beim Schutz der Haustiere:

► Hunde sollte man in bewohnten Gebieten nur noch angeleint ausführen, denn verfrühte Kracher könnten sie in Panik versetzen – es besteht die Gefahr, dass das Tier wegläuft. Die mögliche Folge: Unfälle, die durch das verstörte Tier verursacht werden.

► Schwierig umzusetzen – aber in der Silvesternacht sollten Haustiere möglichst nicht allein gelassen werden. Außerdem sollte man Hunde, Katzen, Vögel, Meerschweinchen oder Hamster möglichst weit weg vom straßenseitigen Lärm an einem ruhigen Platz unterbringen. Türen und Fenster sollten geschlossen werden. Auch heruntergelassene Rollos oder zugezogene Vorhänge dämpfen den Lärm ein wenig und sperren das grelle Licht aus.

► Fernseher laufen und in der Wohnung das Licht brennen lassen. Auch so kann man die lauten Geräusche und das grelle Licht von außen ein wenig lindern.

► Der Lärm der Silvesterknaller kann Tieren regelrecht auf den Magen schlagen. Konsequente Nahrungsverweigerung, Durchfall, heftiges Zittern oder häufiges Jaulen sind nach Angaben von Tierärzten typische Anzeichen. Wer diese Symptome an seinem Tier beobachtet, kann ihn sicherheitshalber zum Tierarzt bringen, der im Extremfall Beruhigungstabletten oder -tropfen verordnet. Oft hilft es aber schon, wenn ein vertrauter Mensch am Silvesterabend bei dem Tier bleibt.

Übrigens: Nicht nur für Haustiere, auch für Wildtiere ist der Krach in der Silvesternacht ein Stressfaktor. Auf Feuerwerke und Knaller an Waldlichtungen, auf Wiesen oder in Parks sollte man deshalb eigentlich lieber verzichten...

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