Ressort
Du befindest dich hier:

Scheidenpilz: Diese Sitzbäder helfen bei Juckreiz

Jucken, brennen, Schmerzen: Scheidenpilz ist einfach unangenehm. Neben Medikamenten und Salben können Sitzbäder helfen, den Juckreiz zu lindern.

von

Scheidenpilz
© iStock

Viele Frauen leiden unter Vaginalpilz. Und das kann viele Ursachen haben. Genauso viele Behandlungsmethoden gibt es auch. Hier haben wir bereits über die Entstehung der Infektion und den Anzeichen der Erkrankung berichtet. Am wichtigsten ist der Weg zum Arzt, denn mit Scheidenpilz sollte man nicht leichtfertig umgehen. Neben Vaginalzäpfchen und speziellen Salben, gibt es auch Medikamente (Antifungizide), die man oral einnehmen kann. Das sollte aber der letzte Ausweg sein, denn eine gesunde Darmflora trägt unter anderem dazu bei, dass Pilze im Körper wenig Chance haben. Und die wird durch die Einnahme von Medikamenten beeinträchtigt. Zusätzlich zu den Behandlungen, die der Arzt verschrieben hat, gibt es noch einige Hausmittelchen, die dabei helfen können, den Juckreiz zu lindern und die Symptome ein wenig einzudämmen. Hier haben wir bereits einige aufgezählt. Sitzbäder haben sich gegen Scheidenpilz bewährt. Die natürlichen Inhaltsstoffe helfen dabei, den pH-Wert der Haut wiederherzustellen und die Haut zu beruhigen. Alles was ihr dazu braucht ist eine größere Waschschüssel oder eine Sitzbadewanne, warmes Wasser, Kräuterextrakte und ein bisschen Zeit. Wir zeigen euch 3 Mischungen, die sich besonders gut für ein Sitzbad eignen.

Eichenrinde

Eichenrinde gibt es lose und als flüssiges Extrakt zu kaufen und wird auch zur Behandlung von Ekzemen eingesetzt. Zweiteres ist ein bisschen praktischer. Das flüssige Extrakt löst sich schnell im warmen Wasser auf und man kann gleich mit dem Sitzbad beginnen. 2 Esslöffel reichen völlig für eine Waschschüssel. Die lose Eichenrinde muss zuerst aufbereitet werden: Dabei soll die Eichenrinde 10-20 Minuten im kochend heißen Wasser ziehen. Die Eichenrinde wirkt zusammenziehend, lindert den Juckreiz und festigt die Haut und Schleimhaut. Das Badewasser sollte ca. 35 Grad haben. 15 Minuten Badezeit sollten ausreichen.

Kamille

Dazu am besten lose Kamille in Bio-Qualität kaufen und einen hochkonzentrierten Sud aufbereiten. Für zwei Liter Wasser könnt ihr ruhig 8 bis 10 Esslöffel verwenden. Sobald dieser abgekühlt ist, 15 Minuten darin baden. Kamille ist für seine beruhigenden Eigenschaften bekannt. Außerdem wirkt sie entzündungshemmend, reizlindernd und abschwellend. Außerdem fördert Kamille die Wundheilung und wirkt sich zudem auf unser Gemüt aus – wir fühlen uns sofort entspannt. Wer sein Kamillenbad noch ein wenig pimpen will, kann ein paar Tropfen ätherisches Kamillenöl dazugeben. Das darin enthaltene blaue Azulen wirkt sich besonders positiv auf die Haut aus.

Ätherische Öle

Ätherische Öle haben eine besonders starke Wirkung. Deshalb sollten sie auch äußerst sparsam eingesetzt werden. Teebaumöl und Lavendelöl sind für seine antibakteriellen Eigenschaften bekannt und eignen sich daher besonders gut für ein Sitzbad. Jeweils 3 bis 4 Tropfen ins warme Wasser geben und darin baden. Statt dem Wasser kann wiederum ein Kräuter-Sud verwendet werden. Neben Kamille eignen sich Scharfgarbe, Salbei, Myrrhe und Thymian besonders gut für ein Sitzbad. Der Sud mit den Kräutern sollte mindestens 10 bis 20 Minuten lang ziehen, um seine Wirkung voll entfalten zu können.

Hier findet ihr noch andere Tipps, wie ihr den Scheidenpilz bekämpfen könnt. Aber auch, was die Ursachen sein könnten: Nie wieder Scheidenpilz dank dieser 3 Änderungen