Ressort
Du befindest dich hier:

Ojeeee! Skifahren mit Kindern!

Trotz Minusgraden stehen MamaWahnsinnHochDrei-Bloggerin Verena die Schweißperlen auf der Stirn. Warum? Sie war mit ihren drei Kindern skifahren.


Ojeeee! Skifahren mit Kindern!
© Instagram/MamaWahnsinnHochDrei

OH! MEIN! GOTT! Die Schweißperlen stehen noch immer auf meiner Stirn – und das trotz Minusgraden. Skifahren mit Kindern ist eine eigene Wissenschaft oder besser Kunst, auf die ich definitiv nicht vorbereitet war.

Rotzspuren oder Essensreste, die ich erst im Büro während eines wichtigen Termins auf meinem Kleid oder am Sakko bemerke, bringen mich weit weniger in Rage, lassen mich im Gegenzug dazu kalt. Und das bedeutet etwas!

Doch fangen wir von vorne an: Im Grunde muss ich nämlich vom Skifahren mit zwei Mädis inklusive Auffangkommando sprechen. Meine dritte Maus wartet mit meinem lieben Mann beim Lift. Sie ist mit ihren fast 18 Monaten noch definitiv zu klein dafür, obwohl Kinder anderer Wunderwutzi-Eltern bereits in diesem Alter die Piste (un)sicher machen.

Und da wären wir schon beim Thema! Die (un)sichere Piste. Meine große Prinzessin liebt ihre Ski und das Skifahren im Allgemeinen – und sie liebt dieses Gesamtpaket so sehr, dass ich ihr am Anfängerhügel beim Vorfahren einfach zu langsam bin. Frech grinst sie mich an, überholt mich und schreit: „Schnecken-Alarm! Mama, aufpassen!“ ÄHHHHHHHHHH! Mein Atem bleibt mir stehen und ich schreie nur mehr: „Achtung! Achtung! Schau doch! Du bist nicht alleine! Achtung!“

Sie interessiert das wiederum Nüsse, sie fährt einfach davon, schaut weder nach oben, nach links oder rechts. Eine andere Mini-Maus zischt mit ihrem gelben Helm knapp vorbei, drei Sekunden später ein älterer Bub – sie lässt sich jedoch nicht irritieren, bleibt standhaft und selbstbewusst und nimmt ihre Route.

Während ich 1.010 Tode sterbe, muss ich mich aber auch auf mein zweites Engelchen konzentrieren, die ich im etwas steileren eisigen Bereich (ja, das gibt es auch am Anfängerhügel) zwischen meine Ski nehme. „Mama! Schneller! Schneller, Mama! Wir bleiben ja fast stehen!“, rügt sie mich. Meine Knie zittern schon vor Anstrengung – mein Wochen-Workout wäre eigentlich längst erledigt.

UUUUUUUUUUUUUIIIIIIIIIII – schon wieder verfehlt ein anderer Mini-Bub knapp meine älteste Prinzessin. Meine Nerven! Wenig später sehe ich, wie sie beim Lift ankommt, mein Göttergatte nimmt sie mit unserem jüngsten Goldschatz in Empfang.

Ich hebe in der Zwischenzeit das Sandwichkind aus der Safty-Position heraus, stelle mich vor ihm auf und sag ihm, dass es mir nachfahren soll. Schwupps, schon fällt meine Maus um. Und wie selbstverständlich stellt sie die Skispitzen ziemlich mutig Richtung Tal und will aufstehen. Schnell hüpfe ich zu ihr und fange sie auf.

Glück gehabt! Kommando zurück – alles von vorne! Als ich wieder vor ihr stehe, traue ich meinen Augen nicht, sie fährt einfach alleine los. Und das im Harakiri-Stil! Unten stehen die Kinder wartend beim Lift – ich düse ihr beinahe wie Hermann Maier nach und schreie: „Pizzastück! Pizzastück!“ Irgendwie schafft sie es und wird langsamer, bis sie schlussendlich bei ihren Schwestern und meinem Mann, der Gröberes verhindert, zum Liegen kommt.

„Mama, Mama! Skifahren ist soooo lustig, bitte noch einmal!“, sagen meine zwei Skihaserln unisono. „Nach dem Skikurs“, antworten mein Göttergatte und ich im Einklang.

In diesem Sinne: SCHIFOARN, SCHIFOARN IS DES….. Ich hoffe nur, dass es besser wird… Wenn ich jedoch bedenke, dass meine jüngste Prinzessin die wildeste von allen ist, erwartet mich noch einiges! #fingerscross


Über die Autorin: Verena ist begeisterte Mutter von drei Mädels (5, 4 und 1 Jahr) und bloggt unter MamaWahnsinnHochDrei Vergnügliches aus dem chaotischen Mama-Leben.

WOMAN Community

Deine Meinung ist wichtig! Registriere dich jetzt und beteilige dich an Diskussionen.

Jetzt registrieren!

Schon dabei? .