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Sklaven-Shirt: Shitstorm für Asos

Was erwartet man sich wohl, wenn man ein T-Shirt mit dem wahnsinnig positiv besetzten Wort "Sklave" verkauft und dieses zu Werbezwecken auch noch an einem schwarzen Model präsentiert?

von

Slave Shirt
© Asos

Wie unüberlegt kann man eigentlich handeln? Ist niemandem, weder beim kreativen Prozess, beim Drucken, beim Anziehen für die Fotos, beim Shooting selbst oder beim Upload aufgefallen, dass es eventuell nicht die allerbeste Idee ist, ein T-Shirt mit dem Aufdruck "Slave" (übersetzt: Sklave) zu verkaufen und zum Bewerben für das Tüpfelchen auf dem i der Sensibilität auch noch einem farbigen Männer-Model überzuziehen?

Tja, dem Rest der Welt ist es auf- und missfallen: Und daher war der Shitstorm auch schon vorprogrammiert für das englische Label "Wasted Heroes" als auch einem der größten Mode-Versandhandel im Internet, Asos, wo das Shirt vertrieben wurde.

Nach massiven Protesten, wurde das Shirt nun von Asos aus der Sektion, wo unabhängige Designerinnen und Designer ihre Ware hochladen und unabhängig verkaufen können, offline genommen. Der Designer selbst verlautbarte, dass der Print sich nicht wortwörtlich auf Menschenhandel beziehe, sondern, dass man ein "slave to fashion" sein könne. Und verkauft das Shirt weiterhin über seine Website - präsentiert allerdings einfach an einem Haken hängend...

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