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So gelingt die Brautfrisur

Wann genau sollte man zum Probestecken gehen und Schnitt und Farbe auffrischen lassen? Alle Tipps für die perfekte Brautfrisur.


So gelingt die Brautfrisur
© Getty Images

So eine Hochzeit wird ja lange im Voraus geplant (vom Braut-Make Up bis zum Kauf des Brautkleids ) – also will auch die Brautfrisur gut vorbereitet sein. Wir haben drei Haarexperten befragt, was man im Vorfeld beachten muss und wie der Hairstyle den großen Tag am besten übersteht.

Friseurbesuch vor der Hochzeit

"Etwa zwei Wochen vor der Hochzeit ist der beste Zeitpunkt zum Färben und Schneiden. Dann fällt der Schnitt wunderbar, und die Farbe hat ihre volle Brillanz," so Profi Katharina Strassl ( www.katharina-strassl.com ). Sollte etwas schiefgehen bleibt bei einem ungewollten Ergebnis noch Zeit für Korrekturen.

Wenn Sie für eine etwas fülligere Mähne oder aufwendige Hochsteckfrisur Extensions wollen, unbedingt miteinbeziehen, dass diese Verlängerung oder Verdichtung eingeschweißt und verklebt wird. Das zieht viel Pflege nach sich, zudem sind Extensions relativ teuer.

"Wenn es nur für einen Tag ist, besser auf Clip-Ins vertrauen. Jeder Haarstylist weiß damit umzugehen und kreiert tolle Frisuren damit," so Thomas Giller von www.nude-hair.com .

Wann wäscht die Braut die Haare?

Bei einer Steckfrisur stellt sich die Frage: Das Haar am Vortag oder frisch waschen ? "Die Haare sollten unbedingt frisch aussehen. Wenn es schnell nachfettet, würde ich unbedingt am Tag der Hochzeit waschen. Wenn das nicht der Fall ist, kann am Vorabend gewaschen werden, dann hat das Haar mehr Grip zum Hochstecken," so Alexander Dinter, Frisuren-Profi von La Biosthètique .

Bleibt das Haar offen, am besten am selben Tag waschen, damit es auch schön glänzt. Katharina Strassl erklärt außerdem: "Am selben Tag ist es wichtig, keinen Balsam zu verwenden. Die Haare fallen dann nämlich sehr oft in sich zusammen."

Probestecken der Brautfrisur

Die drei Profis sind sich einig: Probestecken ist Pflicht! Wenn Sie ein Bild von der gewünschten Frisur haben, ist das ein guter Anfang. Der Stylist weiß dann, in welche Richtung die Frisur gehen soll. Testen sollte man die Frisur aber allemal: So lernen Sie den Friseur kennen, man stellt fest, ob der Look zum Gesicht passt und der Style angenehm zu tragen ist. Unangenehmen Überraschungen am großen Tag geht man so von vorneherein aus dem Weg und kann das Haarstyling zeitlich gut einplanen.

Den Look ändern

Der große Tag ist da, die Frisur sitzt. Ein neuer Trend geht in die Richtung, dass man die Frisur am Tag der Tage nochmals ändert. Alexander Dinter rät dazu, dafür den Friseur den ganzen Tag an der Seite zu haben.

Wenn man es ohne Profi machten möchte, dann muss man einfach darauf achten, dass das Haar gut vorbereitet ist – es viel Glanz, Stand und Volumen am Ansatz hat.

Extra-Tipp!
In die Tasche jeder guten Brautjungfer gehören für den Frisurennotfall der Braut Haarnadeln, ein Kamm und ein Haarspray in Miniaturausführung. So ist frau bestens gerüstet, wenn sich eine Strähne lockert oder unschöne Härchen abstehen.