Ressort
Du befindest dich hier:

Sport ist kein Mord!

Runter von der Couch, ab zum Laufen. Oder ins Fitnessstudio. Sport: Leicht gesagt, schwer gemacht. 7 Motivations-Tipps, die bei mir ganz gut funktionieren.

von

Sport ist kein Mord!

Sport muss nicht nur Überwindung sein

© istockphoto

In der Theorie bin ich einer der fittesten Menschen der Welt. Ich weiß genau, wie viele Kalorien man beim Schwimmen verbrennt, welche Übungen meinen Hintern straffen und was sich hinter Faszientraining verbirgt.

Nur leider bleibt es meist bei der Theorie. Denn in Wahrheit schaffe ich es selten von der Couch hoch. Vor allem nach einem langen Bürotag steht mir der Sinn eher nach einem Lauf zum Kühlschrank denn vor die Tür. Aber vor ein paar Wochen bin ich es wieder ernsthaft angegangen, die Sache mit dem Sport.

Und siehe da: Es gelingt mir immer öfter, den blöden Schweinehund zu besiegen. Hier die 7 Tipps, die bei mir ganz gut funktionieren:

1

Es braucht ein Ziel. Und das darf nicht einfach nur Larifari sein. Nur wer sein Ziel klar definiert hat, kann dafür kämpfen und beim Erreichen Durststrecken überwinden, habe ich Recht? Es reicht also nicht, wenn ich sage: "Ich will fitter werden." Stattdessen setze ich mir ein konkretes Ziel: "Ich will nicht mehr Keuchen, wenn ich ein paar Meter hinter der Straßenbahn herlaufe." Oder Gewichtsziele sind natürlich auch immer geeignet. Minus 4 Kilo – darauf kann man hinarbeiten. Diese Ziele habe ich mir aufgeschrieben und an meinen Kühlschrank gepinnt. Damit ich sie immer vor Augen habe.

2

Und dann braucht es einen Plan. Wie will ich ans Ziel gelangen? Dafür habe ich einen Plan erstellt. Wichtig war, dass ich mir nicht zu große Schritte eingeteilt habe, sondern liebe in kleinen Steps arbeite. Warum? Weil diese leichter umsetzbar sind. Ich habe also Zwischenziele definiert. Wenn jemand z.B. sich als Ziel gesetzt hat in 3 Monaten 7 kg abzunehmen, dann sollte er sich Zwischenziele setzen. Erstes Zwischenziel wäre z.B. im ersten Monat 3 Kilo abzunehmen. Das zweite Zwischenziel wäre in dem zweiten Monat weitere 2 Kilo abzunehmen. Und im drittem Monat wieder weitere 2 Kilos abzunehmen.

Was du bei der Planung überlegen musst:

  • Wie oft pro Woche kann ich realistisch trainieren?
  • An welchen Tagen plane ich mein Training ein – und wann?
  • Zwischendurch werde ich mir motivierende Videos oder Fotos ansehen, um mich immer wieder selbst zu pushen.
  • Es braucht einen Cheat-Day, an dem alles erlaubt ist. Welcher Tag wäre mir hier am liebsten?
  • Wie belohne ich mich, wenn ich mein Ziel endlich erreicht habe?
3

Nicht zu unterschätzen: Die Belohnung. Natürlich ist das Erreichen deines Zieles schon eine Belohnung. Ich meine: Minus 7 Kilo, das ist phänomenal. Aber trotzdem habe ich mir eine zusätzliche Belohnung versprochen: Ich werde mit Freundinnen drei Tage nach Kopenhagen fahren. Warum? Die Aussicht ist eine Wahnsinns-Motivation, ich weiß, dass ich mein Erfolgserlebnis dann noch mehr genießen werde. Die Mädels sind informiert, dass wir nur fahren, wenn ich meine Challenge bewältigt habe.

4

Jetzt braucht es noch die richtige Sportart. Das ist entscheidend! Denn wenn du Laufen entsetzlich langweilig findest, dann wird es mit der Motivation auch nicht weit her sein. Vielleicht gefällt dir ein Gruppentraining besser, als alleine durch die Natur zu hoppeln. Oder du variierst, wenn dir schnell langweilig wird. Ein Tag Crossfit, ein Tag Schwimmen, 1 Tag Yoga.

5

Hole Partner ins Boot. Motiviere deinen Freund oder eine Freundin, die Challenge mit dir zu bewältigen. So kann man sich gegenseitig anfeuern, wenn der Schweinehund übermächtig wird. Schließlich fühlt man sich dem anderen gegenüber verpflichtet. Vor allem aber macht es auch echt mehr Spaß!

6

Ab vor die Tür. Frische Luft verleiht frische Energie. Selbst wenn du die meiste Zeit im Fitnessstudio trainierst, weil du dort eine fixe Gruppe hast: Ab und zu sollte dich dein Sportprogramm vor die Tür jagen. Sauerstoff und Sonne tanken, das sind die besten Antreiber für die Produktion des Glückshormons Serotonin. Glücksgefühle = Motivation.

7

Musik, Musik, Musik. Stell' dir vor, du läufst gerade durch die Morgensonne. Und aus den Kopfhörern dringt dein absoluter Lieblingssong. Ist das nicht pures Glück? Ich finde schon. Ich merke immer wieder, wie Musik mich antreibt, mir Energie gibt. Deshalb habe ich mir eine Track-Liste meiner besten Sport-Musik zusammengestellt, die ich entweder via YouTube -Liste im Gym oder beim Laufen im Freien abspiele.

Themen: Fitness, Workout