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So stärken Sie Ihr Abwehrsystem

Der Herbst steht vor der Tür - und mit ihm WOMAN hilft mit 10 praktischen Tipps.


So stärken Sie Ihr Abwehrsystem

Tipp 1:
Sauna - für viele auch ein willkommener Ausgleich. Wer regelmäßig in der Sauna schwitzt, regt damit Kreislauf, Stoffwechsel und Abwehrsystem an und hilft dem Körper auf Dauer bei der Regulierung des Wärmehaushalts. Ein Saunagang sollte 8 bis 15 Minuten dauern. Nach jedem Schwitzen sind kalte Güsse obligatorisch.

Tipp 2:
Wechselduschen härten ab. Wer Sauna nicht mag, kann sich auch zuhause abhärten. Zum Beispiel mit kalt-warmen Wechselduschen jeden Morgen. Tipp: Immer mit kalt enden!

Tipp 3:
Kneippen in den eigenen vier Wänden. Man braucht keinen besonderen Aufwand, um sein Badezimmer in eine Kneippkuranstalt umzuwandeln. Für die Güsse ist dazu allerdings eine Brause mit Schlauch notwendig, bei der die Brause abmontiert werden kann (funktioniert aber auch mit einer Gießkanne). Für die Badewanne oder Dusche besorgt man sich einen Lattenrost, damit die Füße nie im kalten Wasser stehen. Für Teilbäder (Arm, Fuß) sind Plastikwannen zu empfehlen. Wassertreten ist einfacher durchzuführen. Dazu die Badewanne etwa 30 Zentimeter hoch mit kaltem Wasser befüllen, mit stampfenden Schritten im Wasser herumtreten. Anfangs genügen 20 Sekunden, später kann man bis zu einer Minute im Wasser bleiben. Anschließend abtrocknen, warme Wollsocken anziehen und die Füße durch Bewegung wärmen.

Tipp 4:
Eine Wanne mit Heublumen als Virenbremse. Ein heißes Vollbad tut gut, entspannt und kann die Virenvermehrung drosseln. Mit Heublumen als Zusatz optimal, auch wenn man schon erkältet ist.

Tipp 5:
Fußbad für alle, die keine Badewanne haben. Ein 15- bis 20-minütiges Fußbad bei 40 Grad regt die Durchblutung an, auch die der oberen Atemwege. Danach die Füße wärmen und Wollsocken überziehen.

Tipp 6:
Salzwasser in die Nase - ein bewährtes Rezept. Bei Erkältungsgefahr unterstützt die Salzspülung die Selbstreinigungskräfte der strapazierten Nasenschleimhaut, indem Erreger und Schmutzpartikel schnell abtransportiert werden. 1/8 l abgekochtes Wasser mit 1 TL Salz vermengen und durch die Nase ziehen.

Tipp 7:
Händewaschen nicht vergessen. Es ist erwiesen, dass Personen, die sich mehrmals am Tag die Hände waschen (z. B. nach Fahrten in öffentlichen Verkehrsmitteln oder nach Händeschütteln mit Verkühlten) bis zu 45 Prozent seltener erkältet sind.

Tipp 8:
Für gute Luft in den Wohnräumen sorgen. Gegen ausgetrocknete Nasenschleimhäute hilft am besten regelmäßiges Lüften und ein Luftbefeuchter während der Heizperiode. Feuchte Tücher, über den Heizkörper gehängt, tun's aber auch. Die Temperatur sollte im Wohnbereich nicht über 20 Grad liegen, im Schlafzimmer genügen 16 bis 18 Grad, nur im Bad dürfen es mollige 22 Grad sein.

Tipp 9:
Kräutertee trinken fördert das Schwitzen. Jetzt lieber Kräutertee trinken: Holunderblüte, Lindenblüte, Schafgarbe und Ingwerwurzel steigern die Immunabwehr.

Tipp 10:
Apfelessig stärkt die Widerstandskraft. Der hohe Kaliumgehalt des Apfelessigs wirkt kräftigend auf den Herzmuskel und stärkt den Körper. Vitamin C und Beta-Karotin können zellschädigende freie Radikale binden, die das Immunsystem schwächen. Täglich morgens 1 Glas Wasser mit 1 EL Essig.