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Sofort-Hilfe: Tipps zur Selbstheilung –
Teil 11: Mehr Power für Ihr Herz

Wegen jedem Wehwehchen sofort zum Arzt? Nicht notwendig! WOMAN verrät die wirksamsten Rezepte zur Behandlung in Eigenregie.


Sofort-Hilfe: Tipps zur Selbstheilung –
Teil 11: Mehr Power für Ihr Herz
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Mehr Power für Ihr Herz:

Grundsätzlich gilt: Beschwerden im Herz-Kreislauf-Bereich immer vom Arzt abklären lassen! Das Risiko für Herzerkrankungen können Sie jedoch mit geeigneten Strategien selbst reduzieren. Und zwar am besten so:

• Check. Kennen Sie Ihre Werte? Die größten Risikofaktoren für Herzerkrankungen sind Bluthochdruck, hohe Blutfett- und –zuckerwerte sowie Übergewicht. Schritt eins ist daher eine gründliche Vorsorgeuntersuchung.

• Druck weg. Hoher Blutdruck? Betreiben Sie Ausdauersport (ideal: Walking!), und hören Sie zu rauchen auf: Bereits 24 Stunden nach der letzten Zigarette sinkt das Infarktrisiko. Blutdrucksenkend wirkt auch Kalium (reichlich enthalten in Kartoffeln, Karotten, Marillen, Bananen und Äpfeln).

• Knoblauch. Die Volksmedizin verordnet Knoblauch gegen hohen Blutdruck: Ein bis zwei Zehen täglich essen oder Kapseln (Apotheke) einnehmen. Verbessert die Fließeigenschaft des Blutes und schützt die Arterienwände.

• Hafer. Rasche Hilfe bei zu hohen Blutfettwerten: Schon fünf Gramm Haferkleie pro Tag senken Ihren Cholesterinspiegel um fünf Prozent. Auch Leinsamen, Mandeln und Avocados zählen zu den natürlichen Cholesterinsenkern. Und: Vitamin C (in Zitrusfrüchten) beschleunigt den Cholesterin-Abbau und erhöht das gute HDL-Cholesterin im Blut.

• Heiß/kalt. Gegen niedrigen Blutdruck hilft Wechselduschen. Eine Minute sehr heiß duschen, dann etwa fünf Sekunden kalt abbrausen. Öfter wiederholen und mit einer Kaltanwendung abschließen. Kräftig abfrottieren

Aber Vorsicht!:
Dennoch darf nicht jedes Symptom in Eigenregie behandelt werden. Folgende Punkte sollten Sie unbedingt beachten:
• Kurieren Sie nur Leiden, deren Ursachen Sie kennen (wie etwa Halsschmerzen im Rahmen einer Erkältung). Unklare Beschwerden immer abklären lassen!
• Erhöhte Vorsicht ist bei allen Problemen geboten, die Sie noch nie hatten und die außerhalb Ihres Normbereichs liegen (wie etwa Zwischenblutungen oder veränderte Stuhlgewohnheiten). Auch (akute) Beschwerden im Herz-Kreislauf-Bereich sind immer ein Fall für den Arzt.
• Praktisch: In Apotheken sind rund 5.000 Arzneimittel gegen jede Art von Erkrankung erhältlich, die nicht verschreibungspflichtig sind. Der Beipackzettel verrät, was bei der Anwendung zu beachten ist. Auskunft gibt auch der Apotheker.
• In jedem Fall zum Arzt müssen Sie, wenn Beschwerden ungewöhnlich heftig auftreten. Oder wenn sie sich nach zwei Tagen Selbstbehandlung nicht deutlich gebessert haben.