Ressort
Du befindest dich hier:

Sofort-Hilfe: Tipps zur Selbstheilung –
Teil 3: Hilfe für Kreuz & Nacken

Wegen jedem Wehwehchen sofort zum Arzt? Nicht notwendig! WOMAN verrät die wirksamsten Rezepte zur Behandlung in Eigenregie.


Sofort-Hilfe: Tipps zur Selbstheilung –
Teil 3: Hilfe für Kreuz & Nacken
© Thinkstock

Hilfe für Kreuz & Nacken:

Etwa 70 Prozent aller Österreicher kämpfen mit gelegentlichen Kreuz- und Nackenbeschwerden. Was hilft:

• Arbeitsfläche. Bewahren Sie Haltung: Bei stehenden Tätigkeiten (z.B. beim Büheln) sollte die Höhe der Arbeitsfläche eine Handbreit unter dem Nabel liegen.

• Reflexzonen. Sind Muskelverspannungen der Auslöser der Schmerzen, hilft eine Fußmassage: Massieren Sie den Innenrand der Fußsohle von der großen Zehe bis zur Ferse. So lange, bis der dabei auftretende Druckschmerz nachlässt.

• Wärme. Ein „steifer Nacken“ freut sich über Wärmebehandlungen wir Heizkissen, feuchte Kompressen oder Moorpackungen (in Drogerien).

• Dehnen. Lockert verspannte Halsmuskeln: Kopf nach links neigen. Gleichzeitig den rechten Arm in Richtung Boden ziehen. Position 15 Sek. halten, Seite wechseln.

• Bett-Lage. Schlafen Sie wie ein Baby: Die Embryonalstellung ist günstiger bei Rückenproblemen. Ein Polster zwischen den Knien verhindert, dass das obere Bein nach oben rutscht und die Hüft verdreht.

Aber Vorsicht!:
Dennoch darf nicht jedes Symptom in Eigenregie behandelt werden. Folgende Punkte sollten Sie unbedingt beachten:
• Kurieren Sie nur Leiden, deren Ursachen Sie kennen (wie etwa Halsschmerzen im Rahmen einer Erkältung). Unklare Beschwerden immer abklären lassen!
• Erhöhte Vorsicht ist bei allen Problemen geboten, die Sie noch nie hatten und die außerhalb Ihres Normbereichs liegen (wie etwa Zwischenblutungen oder veränderte Stuhlgewohnheiten). Auch (akute) Beschwerden im Herz-Kreislauf-Bereich sind immer ein Fall für den Arzt.
• Praktisch: In Apotheken sind rund 5.000 Arzneimittel gegen jede Art von Erkrankung erhältlich, die nicht verschreibungspflichtig sind. Der Beipackzettel verrät, was bei der Anwendung zu beachten ist. Auskunft gibt auch der Apotheker.
• In jedem Fall zum Arzt müssen Sie, wenn Beschwerden ungewöhnlich heftig auftreten. Oder wenn sie sich nach zwei Tagen Selbstbehandlung nicht deutlich gebessert haben.