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Sofort-Hilfe: Tipps zur Selbstheilung –
Teil 4: Hilfe bei Halsweh und Heiserkeit

Wegen jedem Wehwehchen sofort zum Arzt? Nicht notwendig! WOMAN verrät die wirksamsten Rezepte zur Behandlung in Eigenregie.


Sofort-Hilfe: Tipps zur Selbstheilung –
Teil 4: Hilfe bei Halsweh und Heiserkeit
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Halsweh und Heiserkeit:

Erst kratzt der Hals, dann schwillt er an und beginnt zu schmerzen. Halsweh und Heiserkeit sind meist Begleiterscheinungen einer Erkältung. Folgende Maßnahmen helfen:

• Salz und Wasser. Gurgeln mit Salzwasser bekämpft schmerzhafte Schwellungen in Minutenschnelle: 1 TL Salz in einem Glas mit warmem Wasser auflösen und damit gurgeln. Öfter wiederholen. Wirkt auch keimtötend.

• Schweigen. Sprechen Sie nicht, solange Sie nicht müssen. Atmen Sie nur durch die Nase: Mundatmung trocknet die Stimmbänder aus, wodurch sich die Heiserkeit verschlimmert. Und: Jede Stunde ein Glas heißes Wasser trinken!

• Eibisch. Pfefferminz- oder Mentholpastillen eignen sich nicht zur Beruhigung einer rauen Kehle. Sie trocknen den Hals zu sehr aus. Besser: Kauen Sie getrocknete Eibischwurzeln (Apotheke). Eibisch ist schleimhaltig und wirkt reizlindernd.

• Tee. Entzündungshemmend und schmerzlindernd wirkt auch Salbeitee: 3 TL zerkleinerte Blätter 5 Minuten in ½ l Wasser aufkochen, abseihen und schluckweise trinken.

Aber Vorsicht!:
Dennoch darf nicht jedes Symptom in Eigenregie behandelt werden. Folgende Punkte sollten Sie unbedingt beachten:
• Kurieren Sie nur Leiden, deren Ursachen Sie kennen (wie etwa Halsschmerzen im Rahmen einer Erkältung). Unklare Beschwerden immer abklären lassen!
• Erhöhte Vorsicht ist bei allen Problemen geboten, die Sie noch nie hatten und die außerhalb Ihres Normbereichs liegen (wie etwa Zwischenblutungen oder veränderte Stuhlgewohnheiten). Auch (akute) Beschwerden im Herz-Kreislauf-Bereich sind immer ein Fall für den Arzt.
• Praktisch: In Apotheken sind rund 5.000 Arzneimittel gegen jede Art von Erkrankung erhältlich, die nicht verschreibungspflichtig sind. Der Beipackzettel verrät, was bei der Anwendung zu beachten ist. Auskunft gibt auch der Apotheker.
• In jedem Fall zum Arzt müssen Sie, wenn Beschwerden ungewöhnlich heftig auftreten. Oder wenn sie sich nach zwei Tagen Selbstbehandlung nicht deutlich gebessert haben.