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Sofort-Hilfe: Tipps zur Selbstheilung –
Teil 9: Hilfe für Blase und Niere

Wegen jedem Wehwehchen sofort zum Arzt? Nicht notwendig! WOMAN verrät die wirksamsten Rezepte zur Behandlung in Eigenregie.


Sofort-Hilfe: Tipps zur Selbstheilung –
Teil 9: Hilfe für Blase und Niere
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Hilfe für Blase und Niere:

Frauen sind für Harnwegsinfektionen besonders anfällig. Was Sie dagegen tun können:

• Kur. Zur Vorbeugung 7 Wochen lang täglich 150 Gramm Preiselbeersaft trinken. Die Früchte halten den Harn sauer und somit Bakterien in Schach. Und: keine engen Hosen und Nylonstrümpfe!

• Blasentee. 2 TL getrocknete Birkenblätter mit ¼ l kochendem Wasser überbrühen, 10 Minuten ziehen lassen, abseihen. Im Akutfall: drei Tassen täglich.

• Petersilie. Das Gewürzkraut regt die Nierentätigkeit an: So oft wie möglich in Suppen, in Gemüsegerichten oder im Salat verwenden! Frisch gepresster Petersilienwurzelsaft (Reformhaus) unterstützt den Abgang von Nieren- und Gallensteinen. Fünf-mal täglich 1 EL einnehmen!

Aber Vorsicht!:
Dennoch darf nicht jedes Symptom in Eigenregie behandelt werden. Folgende Punkte sollten Sie unbedingt beachten:
• Kurieren Sie nur Leiden, deren Ursachen Sie kennen (wie etwa Halsschmerzen im Rahmen einer Erkältung). Unklare Beschwerden immer abklären lassen!
• Erhöhte Vorsicht ist bei allen Problemen geboten, die Sie noch nie hatten und die außerhalb Ihres Normbereichs liegen (wie etwa Zwischenblutungen oder veränderte Stuhlgewohnheiten). Auch (akute) Beschwerden im Herz-Kreislauf-Bereich sind immer ein Fall für den Arzt.
• Praktisch: In Apotheken sind rund 5.000 Arzneimittel gegen jede Art von Erkrankung erhältlich, die nicht verschreibungspflichtig sind. Der Beipackzettel verrät, was bei der Anwendung zu beachten ist. Auskunft gibt auch der Apotheker.
• In jedem Fall zum Arzt müssen Sie, wenn Beschwerden ungewöhnlich heftig auftreten. Oder wenn sie sich nach zwei Tagen Selbstbehandlung nicht deutlich gebessert haben.